Die Gewinner 2017

Auf der MINT-EC-Schulleitertagung 2017 wurde im Audimax der TU Kaiserslautern das Finale im Schulwettbewerb der Dr. Hans Riegel-Stiftung "Schule schafft Zukunft" ausgetragen. Acht Schulen waren im Vorfeld von der Jury zur Präsentation ihrer Ideen auf der Schulleitertagung ausgewählt worden. Dort entschieden dann Jury und Teilnehmende gemeinsam über die drei Gewinner-Projekte.

Die drei siegreichen Schulen werden im kommenden Jahr in der Umsetzung ihrer Ideen mit 7.000 Euro unterstützt. Auf der Schulleitertagung 2018 präsentieren sie dann sie filmische Dokumentation ihrer Projekte.

Liste der Gewinner und Finalisten

Die drei Gewinner-Projekte sind:

Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Filderstadt, Baden-Württemberg
"mint night – Wissenschaft bis Mitternacht"

Eine Nacht lang in spannende und vielfältige MINT-Welten abtauchen, das soll die mint night den Besucherinnen und Besuchern aller Altersklassen bieten. Das Abendprogramm wie kurze Vorträge, ein Wissenschafts-Quiz oder eine Podiumsdiskussion rund um MINT wird von den Schülerinnen und Schülern in Kursen und Arbeitsgemeinschaften unter Beteiligung aller Fachschaften vorbereitet und durchgeführt werden.

Modellschule Obersberg, Bad Hersfeld, Hessen
"Man schützt nur das, was man kennt“

Zur dauerhaften Einbindung praktischer Freilandarbeit in den praxisorientierten Biologieunterricht wird ein Freilandlabor speziell zur Gewässeruntersuchung, zur Messung einzelner ökologischer Parameter, zur Pflanzenbestimmung, zu Bestandserfassungen und Verhaltensbeobachtungen einzelner heimischer Tierarten angelegt. In Kooperation mit regionalen Umweltverbänden soll die Anlage auch der außerschulischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Stiftsgymnasium Sindelfingen, Sindelfingen, Baden-Württemberg
"Entdecker-Tour durch Sindelfingen: MINT-Erkenntnisse an Originalschauplätzen"

Der Sindelfinger Entdeckerpfad ist als ganzjährig begehbarer Spazierweg gedacht auf dem an verschiedenen Orten Experimente durchgeführt werden können, die auf den jeweiligen Ort bezogen sind. Der Weg führt z.B. vorbei an der Galerie der Stadt Sindelfingen, wo die Themen Farbmischung und Optik behandelt werden können. Außerdem an einer Musikschule, die zu Experimenten zu Schwingungen und Akustik einlädt. Am Klostersee mit Bach kann die Fließgeschwindigkeit in Gewässern berechnet werden.

Die Finalisten:

Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Münster, Nordrhein-Westfalen
"Industrie-4.0-@-school – Kreativ die e-Mobilität-Zukunft gestalten"

In dem Projekt werden die Fragen, wie sich Fortbewegungsmittel in der Zukunft verändern und wie insbesondere die Potentiale der Elektromobilität gehoben werden können behandelt. Ziel ist es, ein nachhaltiges Elektro-Gefährt mit selbst ausgedruckten 3D-Elementen zu entwickeln, zu bauen und zu programmieren.

Gymnasium am Kattenberge, Buchholz, Niedersachsen
"Unsere Haut"

Die Idee des Gymnasiums am Kattenberge verknüpft alle Jahrgangsstufen und Fächer unter dem Thema Haut. Geplant sind u.a. fachspezifische Exkursionen zu Unternehmen und Museen oder auch Diskussionsveranstaltungen mit Experten. Alle Beiträge werden an einem Projekttag vorgestellt und so die Verbindung zwischen den Fächern und die Bedeutung der Naturwissenschaften für das tägliche Leben aufgezeigt.

Hermann-Tast-Schule, Husum, Schleswig-Holstein
"M³ - MINT macht Musik"

M³ - MINT macht Musik spricht sowohl die technischen als auch die musischen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern an. Mit außergewöhnlichen Mittel wie Mikrocontrollern oder Embedded Systems werden Instrumente digital nachgebaut. Im Musikunterricht soll der Umgang mit den neuen Instrumenten geübt und Stücke zur Präsentation bei Schulveranstaltungen einstudiert werden.

Lise-Meitner-Schule, Berlin, Berlin
"Die nachhaltige Farm"

Die nachhaltige Farm ist geplant als ganztägiger Forschungsworkshop, der langfristig allen Berliner Schulen angeboten wird. Während eines ganztägigen Praktikums bauen die Schülerinnen und Schüler ein im Bezug auf die Kohlenstoffdioxid-Emission nachhaltiges Farmmodell. Das Projekt wird konzipiert, erprobt und evaluiert durch Schülerinnen und Schüler der Lise-Meitner-Schule und deren Partnerschule Gemeinschaftsschule Campus Efeuweg. 

Werner-Heisenberg-Gymnasium, Riesa, Sachsen
"Kandinsky 2.0"

Mit Robotern auf den Spuren Kandinskys: Selbst gebaute und programmierte Roboter sollen der Form- und Farblehre Kandinskys folgen und in Zusammenarbeit mit dem Menschen neue Kunstwerke erschaffen. Informatik und Kunsttheorie werden in einem Konzept verknüpft und werfen außerdem ethischen und philosophischen Fragen zu künstlicher Intelligenz auf.

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