Von Oersted zu Siemens: Schülerinnen und Schüler bauen Elektromotoren

Zur Einführung in die Thematik untersuchen die Teilnehmenden klassische Verbrennungsmotoren. In der Produktionswerkstatt des BOmobils, einem Elektrokleintransporter der Hochschule Bochum, bauen die Schülerinnen und Schüler Verbrennungsmotoren selbständig auseinander, um die Funktionsweise zu ergründen.

„E-Mobilität ist die Herausforderung und das Thema der Zukunft“, erklärt Dirk Gellesch, Schulleiter Graf-Engelbert-Schule, Bochum, das Thema des MINT-EC-Camps.

Den zweiten Camptag verbringt die Gruppe an der Graf-Engelbert-Schule. Dort schlagen sie den Bogen von Oersted und dessen Beobachtungen zur magnetischen Wirkung fließenden Stroms hin zu dem elektrodynamischen Prinzip von Siemens. Durch Reproduktionen der Versuche Hans Christian Oersteds, der 1820 den Zusammenhang zwischen Elektrizität und Magnetismus entdeckte, erforschen die Schülerinnen und Schüler, wie Magnete von elektrischen Strömen beeinflusst werden. Weitere Versuche führen sie zu dem von Werner von Siemens entdecktem dynamoelektrischem Prinzip. Auf diesen Grundlagen bauen die Schülerinnen und Schüler selbst Elektromotoren.

Ein paar Schritte weiter sind die Studierenden des SolarCar-Teams der Hochschule Bochum, die mit ihrem selbstkonstruierten Solar-Rennwagen auch 2017 wieder an der World Solar Challenge in Australien teilnehmen. Einige Mitglieder des Renn-Teams präsentieren den Schülerinnen und Schülern den aktuellen Solar-Boliden und dessen Funktionsweise.

Bei der Firma Vogelsang Elektromotoren GmbH dürfen die Teilnehmenden nach der Betriebsbesichtigung selbst noch einmal aktiv werden. Dort demontieren und remontieren sie Elektromotoren.

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