Vom Eisenerz zum Stahl: Schülerinnen und Schüler entdecken Europas wichtigsten Stahlstandort

Duisburg ist Europas wichtigster und produktivster Stahlstandort. Hier werden Stähle und Spezialstähle bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann und bei der thyssenkruppp AG entwickelt und produziert und weiterverarbeitet. Die Weiterverarbeitung findet ebenfalls in Duisburg und Umgebung statt.

Die Jugendlichen beginnen ihre Entdeckungstour bei der thyssenkrupp AG. Vom Werkshafen, wo die Rohstoffe ankommen, geht es zum Hochofen, in dem aus Eisenerzen flüssiges Roheisen produziert wird. Anschließend sehen sie, wie  im Warmbandwalzwerk Blöcke aus gegossenem Stahl unter Funkenflug zu Blechen gewalzt werden. In einem Workshop bei der thyssenkrupp AG beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Technologie und den Möglichkeiten von 3D-Druck mit Metall. Es werden Ideen zur Anwendung entwickelt und mit den Experten des Unternehmens diskutiert.

Am Institut für Technologien der Metalle der Universität Duisburg-Essen, geht es dann für die Schülerinnen und Schüler mit Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Deike, Inhaber des Lehrstuhls für Metallurgie der Eisen- und Stahlerzeugung, ins Labor. Dort gießen sie Stahl und analysieren ihn hinsichtlich seiner Festigkeit und Eigenschaften.

Bei einer Führung durch die Fertigungsanlagen der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH  erleben die Teilnehmenden wie Stahl und Vorprodukte für die verarbeitende Industrie hergestellt werden. Im Anschluss erhalten sie einen Einblick in die Unternehmensführung und die damit verbundene Verantwortung.

Außerdem besuchen sie während des MINT-EC-Camps historische Orte wie das Weltkulturerbe Zeche Zollverein und den Landschaftspark Nord.

Das MINT-EC-Camp wird gefördert von der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH, der Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT NRW und dem zdi Zentrum DU.MINT Duisburg-Niederrhein. 

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