Forschungscamp zu Ernährungswissenschaft: Was steckt in der Wurst?

Heute beginnt in Ellwangen für 16 Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC das MINT-EC-Camp Ernährungswissenschaft. Organisiert und inhaltlich gestaltet wurde das Forschungscamp vom Peutinger-Gymnasium, das seit 2001 eine MINT-EC-Schule ist.

Die drei Camptage drehen sich rund um das Thema Wurstwaren und deren Anreicherung mit Ballaststoffen. Warum werden Nahrungsmittel überhaupt mit Zusatzstoffen angereichert? Diese grundlegende Frage beantwortet Prof. Dr. Bianca Müller in ihrem Vortrag zur theoretischen Einführung in das Thema.

Im S1-Labor des Peutinger-Gymnasiums testen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Wurstwaren auf ihre tatsächlichen Fleischlieferanten hin. Mittels einer DNA-Isolierung, der photometrischen Bestimmung der DNA, einer PCR (Polymerase Kettenreaktion, engl. Polymerase Chain Reaction, PCR) und der Gelelektrophorese wird an der MINT-EC-Schule die tierartspezifische DNA wissenschaftlich und professionell nachgewiesen. Für die Analyse im Schullabor dürfen die Teilnehmenden eigene Wurstprodukte mitbringen und untersuchen. Die Ergebnisse ihrer Experimente arbeiten die Jugendlichen in Berichten mit Protokollen und Bildern auf und diskutieren sie gemeinsam.

Bei dem Weltmarktführer für innovative, funktionale Pflanzenfaser-Produkte J. Rettenmaier und Söhne (JRS) werden die Schülerinnen und Schüler in einem Vortrag Informationen zu pflanzlichen Zusatzstoffen, speziell in der Nahrung, erhalten und bei einer anschließenden Führung das Unternehmen kennenlernen. In dem unternehmenseigenen Lebensmitteltechnikum dürfen sie dann Würste mit und ohne Ballaststoffe herstellen, die anschließend verköstigt werden. 

MINT-EC-Newsletter bestellen

Alle Neuigkeiten auf einen Blick Abonnieren