Christoph-Probst-Gymnasium Gilching, Gilching Moderne Materialien und Nachhaltigkeit im Chemieunterricht

Den ersten Schultag nach den Herbstferien erwarteten die Chemielehrer/-innen am Christoph-Probst-Gymnasium mit Spannung: Hoffentlich kann die Fortbildung mit dem Thema „Experimente zu modernen Materialien und Nachhaltigkeit im Chemieunterricht“ stattfinden.

Und tatsächlich konnte die Veranstaltung unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften in den Fachräumen abgehalten werden.

Die Leitung hatte Herr Diekemper, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Chemiedidaktik an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Der Referent hielt zunächst einen facettenreichen Vortrag, in dem der Begriff Nachhaltigkeit von mehreren Seiten beleuchtet und moderne Materialien sowie mögliche Schulversuche damit vorgestellt wurden.

Dann ging’s ans praktische Arbeiten, bei dem das Experimentiergeschick der Chemielehrer/-innen gefragt war.Mit Begeisterung führten sie an sieben Stationen Versuche zu verschiedenen Themen durch, so z.B.:

- Energiesparende Beleuchtung: Mikrowellensynthese eines Leuchtstoffs, wie er in LEDs verwendet wird

- Nanotechnik: Erzeugung selbstreinigender Oberflächen auf einem Kupferplättchen

- Wirkung von Antioxidantien am Beispiel Hydroxytyrosol: Diese Substanz wird aus dem Abwasser, das bei der Olivenölherstellung anfällt, isoliert und in Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetik teuer vermarktet

- Pyrotechnik: Herstellung einer „grünen“ Wunderkerze, die keine giftigen Bariumsalze enthält

 

Die Veranstaltung war fachlich in Theorie und Praxis anspruchsvoll und für alle Beteiligten sehr gewinnbringend. Einige der Versuche wurden von den Lehrer/-innen in ihr Repertoire aufgenommen. So können dann auch Schüler/-innen im NTG-Zweig in den Profilstunden, aber auch die des Biochemischen Praktikums und die Forscherklasse der 7. Jahrgangsstufe die Experimente durchführen, wenn die Rahmenbedingungen dies wieder erlauben.

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