Karolinen-Gymnasium Rosenheim, Rosenheim MINT-EC digital: Wie Informatik die Welt verbessert

Aber wie sieht Forschung überhaupt aus? Zuallererst muss man sich informieren, was es bereits für Erfindungen gibt und welche Projekte schon erforscht werden und erst dann kann man versuchen etwas Neues zu entwickeln. Angefangen bei Literaturrecherche, Festlegung von Forschungsfragen, Design bis zur Entwicklung und Veröffentlichung.

Wie man Lehrern und Schülern Informatik näherbringen kann, zeigten die Dozenten anhand eines Projekts: Multitouch-Tische mit aktiven Tangibles die als Steuerelement dienen sollen. Wir konnten auch gleich zwei interaktive „Lernspiele“ für diese Tische testen, eins für 7. Klässler und eins für Studierende.

Es ist auch noch ein anderes Projekt in Forschung: Virtual Realtity (VR)-Lernapps. Ein Beispiel war die App „Inside the Router“, durch das man interaktiv lernen soll, wie ein Router funktioniert, also wie Daten vom Internet zum Client gelangen. Durch das „Eintauchen“ (Presence) in die Virtual Reality unterscheidet es sich enorm vom Lernen in 2D am Computer, da man das Gefühl hat, direkt vor Ort zu sein, was auch wissenschaftlich untersucht wird. Zwar konnte man feststellen, dass die meisten in 2D vor dem Desktopbildschirm besser lernen konnten, dennoch ist der Lernspaß in der VR-Welt wesentlich größer und das ist schließlich auch ein Fortschritt.

In all diesen Projekten stecken viel Arbeit und ein riesiges Team an Forschern, die das designt und programmiert haben. Es gibt die unterschiedlichsten Programmiersprachen, die genutzt werden, aber allgemein steigt die Beliebtheit von Python und Java, da diese sehr einfach zu lernen sind. Auch Schulen fangen an, den Schülern Programmieren beizubringen, da das ein Schritt ist, der einem viele neue Wege öffnet!

Lisa Boos, Q11

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