Gymnasium der Stadt Lennestadt, Lennestadt GymSL & Jugend forscht: Eine zwölfjährige Erfolgsgeschichte

Gymnasium der Stadt Lennestadt

Im Morgengrauen des vergangenen Mittwochs wurden am Gymnasium der Stadt Lennestadt wieder die Kisten mit Mikroskopen, Labormaterial und wissenschaftlichen Plakaten vollgepackt: Ein Jahr lang hatten neun Jungforscherinnen und -forscher im GymSL-Schülerlabor an ihren Projekten gearbeitet. In aller Frühe machten sie sich nun endlich zusammen mit ihren Projektbetreuern auf den Weg nach Dortmund, um beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Und die Reise sollte sich lohnen: Mit vier Preisen kehrte die Gruppe am frühen Abend glücklich wieder ins Sauerland zurück. Zuvor mussten die Jugendlichen mehrere Stunden lang verschiedene Jurygruppen aus Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft und Entwicklung von der Qualität ihrer Forschungsprojekte überzeugen.

Fabiola Bischopink, Ellen Heimes und Janina-Maria Schmidt hatten sich mit den Gefahren des Alkohols beschäftigt. Sie fanden heraus, dass auch Pflanzen nicht viel davon vertragen und errangen mit ihrer Arbeit „Wie werden die Wachstumsstadien von Kresse durch Ethanol beeinflusst?“ den dritten Preis von insgesamt 19 vorgestellten Projekten im Fachbereich Biologie.

Lisa Emmerling beschäftigte sich mit der Optimierung der Lagerfähigkeit von Kartoffeln. Ihre Arbeit „Die Wirkung von Licht auf die zelluläre Struktur von keimenden Kartoffeln“ wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Besonders viel Aufmerksamkeit zog der Ausstellungsstand von Vivian Roland und Annika Kißler auf sich. Angesichts einer möglichen Kolonisierung des Mars hatten sie sich mit dem Problem der Ernährung der Menschen dort beschäftigt. Sie stellten den Marsboden nach und untersuchten, ob darauf Pflanzen angebaut werden könnten. Dazu setzten sie Saatgut verschiedenen extremen Bedingungen aus und untersuchten die Keimung und das Wachstum. Ihre Arbeit „Leben auf dem Mars? Analyse des Wachstums von Eruca sativa unter Extrembedingungen“ erhielt den Sonderpreis für interdisziplinäres Arbeiten.

Lars Friesen, Premtim Ademi und Robert Zeier hatten die Auswirkungen von Mikroplastik auf die Darmflora des Menschen untersucht, indem sie das Bakterienwachstum mit und ohne Mikroplastik verglichen. An diesem Thema wird noch weiter geforscht.

Und schließlich gab es noch einen Preis für das GymSL: „Für die langjährige Betreuung zahlreicher und anspruchsvoller Jugend forscht-Arbeiten“ erhielten die Projektbetreuer Dominik Corneli und Sebastian Heim den MINTSPACE-Schulpreis. Schon seit zwölf Jahren werden an der MINT-EC-Schule Schülerinnen und Schüler von einem Lehrerteam bei der Entwicklung und Ausarbeitung ihrer eigenen Forschungsprojekte unterstützt. Die Fa. Hohenloher Schuleinrichtungen zeichnete nun das besondere Engagement der Schule bei der Förderung von MINT-Talenten aus und stiftete mit dem Preis weitere Gerätschaften und eine Plakette für das Schülerlabor. Das kommt ganz bestimmt der nächsten Generation junger Forscherinnen und Forscher am Städtischen zugute.

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