Josef-Albers-Gymnasium, Bottrop Forschertage 2018: Viertklässler experimentieren am Josef-Albers-Gymnasium

Nachdem schon am Freitag die Schüler der Fichte- und der Nikolaus-Groß-Schule geforscht haben, waren am Dienstag die Abschlussklassen der Fuhlenbrocker Konradschule und der Robert-Koch-Schule aus Oberhausen an der Reihe. Die etwa 270 Schüler hatten die Gelegenheit in den Fächern Biologie, Chemie, Physik und Informatik zu experimentieren.
In allen Räumen stand die Idee im Vordergrund nicht alles erklärt zu bekommen, sondern bei den naturwissenschaftlichen Aufgaben aus dem Alltagsbereich alles selber zu erforschen. Dabei wurden die Viertklässler von rund 100 Oberstufenschülern betreut, die sich schon im Vorfeld auf ihre Rolle als „Lehrer“ vorbereitet hatten.
Voll konzentriert arbeiteten die jungen Forscher mit der Pipette, um Essig oder Natronlauge zum Rotkohlsaft zu geben und die Farbergebnisse zu dokumentieren. Schließlich ist Rotkohlsaft auch ein Indikator für den Säuregehalt einer Flüssigkeit. Im Physikraum gab es „Alltagsexperimente aus der Wärmelehre“ mit Eis und heißem Wasser, bei den Biologen wurden Experimente zu den Sinnen gemacht.
Überall waren die Kinder mit Feuereifer dabei. Aurelia, Lina, Maya und Mia fanden es „toll, nicht so langweilig wie sonst. “Die Lehrerinnen der Konradschule waren besonders von der Arbeit in den kleinen Gruppen angetan.
Die Klassenlehrerin der Viertklässler aus Oberhausen fand es jedenfalls „super, dass etwas angeboten wird, was den Schülern auch Spaß macht.“ Etliche ihrer Schüler hätten ihr auch schon gesagt, dass sie im nächsten Schuljahr das JAG in Bottrop besuchen möchten.
Das ist etwas was den Verantwortlichen um Schulleiter Reinhard Schönfeld, Projektleiterin Frau Dr. Himmerich und Koordinator Florian Wältring besonders gut gefallen dürfte. Sie wollen möglichst früh anfangen, die Schüler für die MINT-Fächer zu begeistern.
Doch wer derart konzentriert arbeitet, braucht Bewegung in der Pause. Dazu hatten die großen Schüler die Turnhalle in einen Abenteuerspielplatz umgewandelt. Die Angebote ließen keinen Viertklässler ruhig sitzen. An Schwebebalken, Barren, Matten und Ringen wurde geklettert geschaukelt und gerutscht. Das Gewusel wurde von den Oberstufenschülern begleitet.
Katharina und Miriam aus der Jahrgangsstufe zehn „macht es Spaß, den Kindern was zu zeigen und Hilfestellung zu geben.“ Am Ende des Tages erhielten die jungen Forscher zur Erinnerung ihr eigenes Forscherheft. (Harald Uschmann)

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