Schulen der Brede, Brakel 71 Schülerinnen und Schüler knobelten an „heureka!“-Aufgaben

Foto: Eva Gutzeit

Schon seit Tagen warteten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 8 aus der Realschule und dem Gymnasium auf den spannenden Moment, an dem für sie die Computerräume geöffnet und die Logins für den diesjährigen „heureka! Natur und Technik“-Wettbewerb freigeschaltet sein würden. Am heutigen Mittwoch war es dann soweit: 71 Schülerinnen und Schüler knobelten im Multiple-Choice-Test, dachten über Varianten und Wahrscheinlichkeiten der anzukreuzenden Lösungen nach und überlegten konzentriert. Hoffentlich konnten viele freudig „Heureka!“ („Ich hab’s gefunden!“) ausrufen!

„Auf die Ergebnisse werden die Schülerinnen und Schüler nun einige Monate warten müssen“, merkt Frau Gutzeit an, die den Wettbewerb schon seit einigen Jahren betreut, „denn obwohl er digital durchgeführt wird, werden die landesweiten Auswertungslisten erst in einigen Wochen veröffentlicht – und die Preise erreichen uns dann meist erst zu Beginn des neuen Jahres.“

Urkunden für weitere Wettbewerbe:

Aber warum sollte dies anders sein als bei den vielen anderen MINT-Wettbewerben, die in der Schule regelmäßig angeboten und durchgeführt werden? „Heureka ist immer der Einstieg für viele naturwissenschaftlich interessierte Kinder, die dann später in den anspruchsvollen themengebundenen Wettbewerben der Mittel- und Oberstufe weiterknobeln“, erzählt Frau Niemann, die schon bald in der MINT-AG weitere Urkunden verteilen darf, die aus den Wettbewerben der Zeit der digitalen Beschulung im Frühsommer stammen.

bio!logisch:

„Trotz der schwierigen Umstände in diesem Frühjahr konnten Sie Schülerinnen und Schüler motivieren, am Wettbewerb teilzunehmen. Für Ihre zusätzliche Mühe sagen wir im Namen des Koordinationsteams herzlichen Dank“, so lautete der Einleitungssatz des Schreibens, mit dem die Wettbewerbsleiter des MINT-Wettbewerbs bio!logisch die Urkunden und Preise für zehn Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 und 10 des Gymnasiums Brede übersandten. Betreut per Zoom trafen sich viele der Schülerinnen und Schüler digital, beobachteten Hunde, recherchierten und forschten – und wie man jetzt erkennt, hat es sich für sie gelohnt: Pauline Schöttler aus der 8c kam unter die besten 10 Prozent ihres Jahrgangs in NRW und Judith Fechler aus der EF errang auf Landesebene sogar einen großartigen 12. Platz. In normalen Zeiten wäre sie damit zur Landesakademie eingeladen worden – in diesem Jahr kamen stattdessen Preise per Post.

Chemieolympiade:

Wie für bio!logisch, so gilt das Zitat auch für weitere im Moment laufende Wettbewerbe. So haben von fünf teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus der jetzigen Q2 Annika Risse und Joline Lüke die zweite Runde der Chemieolympiade erreicht und werden im Dezember die Klausurrunde bestreiten. Ihnen drücken wir ebenso fest die Daumen wie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Bioolympiade der Sekundarstufe II und des heureka! Wettbewerbs von heute!

Und falls noch jemand Tipps für laufende Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I sucht, so weist Frau Niemann auf die Chem-pions hin, einen Chemiewettbewerb, bei dem es in diesem Jahr um Zauberstifte geht, wie auch auf die neuen Aufgaben der IJSO, bei dem man sich um die Entfernung von Flecken in biologisch-chemisch und physikalischen Techniken üben kann. „Beides sind Experimentalwettbewerbe und werden auch in der MINT AG am Donnerstag ausprobiert – hier darf man sich gern Tipps oder Unterstützung abholen“, bietet Frau Niemann im Namen aller betreuenden MINT-Kolleginnen und Kollegen an.

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