Liebigschule Gießen, Gießen MINT-Projekttage

Schule

Vom 17.-19.06 fanden für den Jahrgang 8 die diesjährigen MINT-Projekttage mit einem sehr vielfältigen und spannenden Angebot statt. So war die Projektgruppe "mit dem Rad in die Natur" drei Tage mit dem Rad im Gießener Umland unterwegs, besichtigte das Auswilderungsprojekt der Przewalskipferde und lernte Naturschutzgebiete sowie verschiedene Formen erneuerbarer Energien kennen.

Im Projekt „Arduino und 3D-Druck“ wurde gesteckt, verdrahtet, programmiert und mit dem Computer gezeichnet. Es leuchtete, blinkte und piepste, während Alarmanlagen, Bewegungsmelder, intelligente Ampelanlagen und einiges mehr entstanden. Einige der gezeichneten Objekte konnten gedruckt und mit nach Hause genommen werden. Ebenfalls programmieren konnten Schüler beim Projekt „Robotik“. Die selbstgebauten Legoroboter reagierten auf Töne, Licht und Gegenstände. An der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) gab es einen Crash-Kurs zum Arduino, gefolgt von einem Besuch der dortigen Roboter-AG.

Medizinisch wurde es bei den beiden Projekten „Schüler retten Leben“ und "Physik in der Medizin". Im letztgenannten Projekt wurde viel zu den Themen Röntgenstrahlung, Radioaktivität sowie Ultraschall experimentiert und über die bildgebenden Verfahren in der Medizin gelernt. Am Mittwoch besuchte die Gruppe das Medizinischen Lehrzentrum der JLU. Dort konnten die Schülerinnen dann selbst mit den Ultraschallgeräten arbeiten, an denen sonst die angehenden Mediziner ihren "Sonokurs" absolvieren. In dem Projekt „Schüler retten leben“ beschäftigten sich die Teilnehmer damit, was bei einem Atem- und Kreislaufstillstand zu tun ist. Reanimation und der Umgang mit einem AED (Automatisierter externer Defibrillator) standen ebenso auf dem Programm wie die wichtigsten Maßnahmen der Ersten Hilfe. Im Simulationszentrum der UKGM der Universität Gießen konnten die Schüler das Gelernte an Puppen, die über Computermonitore Rückmeldung zu ihrem Tun gaben, anwenden. Die Simulation eines Rettungseinsatzes durch die Mitarbeiter des Simulationszentrums, war für die Schülerinnen und Schüler besonders eindrucksvoll. Herzlichen Dank an die Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe für die Durchführung dieses spannenden Projektes.

Weitere Projekte waren „Bienen und Imkern“, „Kosmetik und Chemie“, „Wir machen Pause“(gesunde Ernährung), „Fridays for Future - was geht mich das an?”, „Reise durchs Universum: Sonnensystem-Galaxie-Kosmos“ sowie „3D-Design: Erschaffen, Animieren, Drucken“.

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