MINT-EC MINT-EC-Schüler wird deutscher Physik-Meister

Pascal Reeck von der MINT-EC-Schule Wilhelm-Ostwald-Schule in Leipzig konnte Anfang März gemeinsam mit Raymond Mason von der Europäischen Schule in München und Thomas Rauch vom Städtischen Louise-Schroeder-Gymnasium in München die deutsche Physikmeisterschaft (GYPT) für jugendliche für sich entscheiden. 

Silber erreichten mit Fabian Bartuschk, Paul Linke und Christoph Seibt, alle vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Löbau ebenfalls MINT-EC-Schüler. Paul Linke wurde außerdem in die elfköpfige Nationalauswahl berufen, aus der sich nach weiteren Workshops das fünfköpfige Nationalteam bildet, das Deutschland vom 5. bis 12. Juli 2017 in Singapur auf dem International Young Physicists´ Tournament (IYPT), dem Physik-Weltcup in Singapur, vertritt.

Mit 185 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in 87 Teams war das GYPT 2017 der größte deutsche Auswahlwettbewerb zur Internationalen Physikmeisterschaft (IYPT), der jemals durchgeführt wurde. Da am Austragungsort, dem Physikzentrum Bad Honnef, nur knapp 90 Schülerinnen und Schüler starten konnten, gab es vorher an einzelnen Standorten Regional-Turniere.

Die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren, die als Siegerinnen oder Sieger aus diesen Regional-Turnieren hervorgingen, waren nun am Wochenende aus dem gesamten Bundesgebiet ins Physikzentrum nach Bad Honnef gereist.

Der Sitz der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), die das Turnier zusammen mit der Universität Ulm durchführt, bot ein besonderes Ambiente: Dort, wo sonst hochrangige Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler tagen, kämpften nun physikbegeisterte Jugendliche um den Titel Deutscher Physikmeister oder -meisterin.

„Ich bin begeistert“, sagt DPG-Präsident Rolf-Dieter Heuer. „Das Engagement der jungen Leute für Physik ist beeindruckend. Denn Innovationen lassen sich nicht so einfach kaufen, dazu braucht es solch kreative Köpfe, wie ich sie hier erleben durfte.“

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