Max-Planck-Gymnasium Heidenheim

Das Max-Planck-Gymnasium in Heidenheim hat derzeit etwa 480 Schülerinnen und Schüler sowie 50 Lehrerinnen und Lehrer und zeichnet sich im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik mit einem breit gefächerten Angebot aus. 

Im Rahmen des Unterrichts ist seit vielen Jahren das naturwissenschaftliche Profil eine tragende Größe. Mehr als die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler wählen neben den einschlägigen Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik) das Profilfach Naturwissenschaft und Technik (NwT).

Durch die besondere Ausstattung der Schule mit unter anderem einer Fräse und zahlreichen 3D-Druckern lassen sich bereits im unterrichtlichen Umfeld vielfältige Projekte umsetzen, welche von der Idee über die Konzeption bis zum fertigen Produkt reicht. Diese wertvollen Erfahrungen im Bereich MINT-Bereich mündet in der Kursstufe (11. und 12. Schuljahr) im Seminarkurs Technik, welcher von interessierten Schülerinnen und Schülern gewählt werden kann. Über ein Problem, welches den Schülerinnen und Schülern zum Beispiel im Alltag begegnet, wird ein fertiges Produkt samt Präsentation über einen Zeitraum von gut einem Jahr angefertigt, welche neben der eigentlichen Funktion auch ökonomische Aspekte berücksichtigen muss. Das industrielle Denken wird an dieser Stelle besonders gefördert. 

Da in der Wirtschaft sowie an den Universitäten die englische Sprache unverzichtbares Kommunikationsmittel darstellt, kann am Max-Planck-Gymnasium das naturwissenschaftliche Profil durch den bilingualen (zweisprachigen) Zug ergänzt werden. Dieser bilinguale Zug verstärkt nicht nur den Englischunterricht, sondern es werden zusätzliche Fächer in englischer Sprache geführt. In Biologie, Erdkunde und Geschichte wird ein Umgang mit der englischen Sprache quasi zum Alltag, wobei der Wortschatz und die allgemeinen Sprachkenntnisse signifikant verbessert werden. Der bilinguale Zug kann von den Schülerinnen und Schülern bis hinein in die Oberstufe gewählt werden, wo der Unterricht und die Prüfungen in den Fächern Englisch und Erdkunde in Englischer Sprache gehalten werden und so das Internationale Abitur erworben wird.

Zusätzlich zum Seminarkurs Technik kann von den Schülerinnen und Schülern das Zertifikat der Schüler-Ingenieurs-Akademie (kurz SIA) erworben werden. Die SIA ist ein Konzept, welches unter anderem am Max-Planck-Gymnasium ins Leben gerufen wurde und Stand heute an vielen Schulen in ganz Deutschland zum Angebot gehört. In zahlreichen Seminaren, Unternehmensführungen in der Region Heidenheim und Präsentationen erwerben die Teilnehmer der SIA weitere Qualifikationen zum Beispiel im Bereich Patentrecht oder Qualitätssicherung, welche weit über den Inhalt des eigentlichen Seminarkurses hinaus geht und die Verbindung der in der Schule vermittelten Theorie und Praxis mit der Wirtschaft verbindet. Weiter wird das zu bearbeitende Projekt von einem Unternehmen fachmännisch begleitet, wodurch die Schülerinnen und Schüler die Strukturen im Konzern kennenlernen dürfen.

Neben den Projekten, welche im Rahmen des Seminarkurses und der SIA betreut werden, nimmt das Max-Planck-Gymnasium seit Jahren am Wettbewerb Jugend forscht teil. Dabei werden nicht nur die Bereiche Technik abgedeckt, sondern auch Projekte in den Sparten Biologie, Chemie sowie Mathematik und Informatik präsentiert. Hier ist die Schule mit seinen Betreuern bemüht, bereits Schülerinnen und Schülern der Unterstufe für den MINT-Bereich zu begeistern und bietet den Kleinen vor allem Projekte zum Hineinschnuppern an. Die Teilnehmer an der MINT- bzw. Forscher-AG lernen zunächst an einfacheren Experimenten und Versuchen naturwissenschaftliche Fragestellungen über die im MINT-Bereich gängigen Methoden zu beantworten. Schülerinnen und Schüler, die sich zwar für die Mathematik aber weniger für die längerfristige Bearbeitung eines Projekts interessieren, können in Begleitung der Schule am Känguru-Wettbewerb teilnehmen.

Der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler wird nicht nur durch Förderangebote im MINT-Bereich Rechnung getragen. Bei Bedarf kann sich freiwillig der Hausaufgabenbetreuung oder dem schulinternen Nachhilfeangebot angeschlossen werden. Ältere Mitschüler sind im Rahmen des Jugendbegleiterprogramms hier für die Betreuung zuständig.







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