Schülerinnen und Schüler erkunden Stahl als Werkstoff der Zukunft

In den nächsten Tagen erleben 18 Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC an unterschiedlichen Lernorten das Thema Stahl an Europas wichtigstem Stahlstandort Duisburg. Organisiert wurde das Forschungscamp bereits zum zweiten Mal vom Reinhard-und-Max-Mannesmann-Gymnasium, das seit 2011 Teil von MINT-EC ist.

In Duisburg werden Stähle und Spezialstähle bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann und bei der thyssenkrupp AG entwickelt und produziert. Die Teilnehmenden besichtigen Werke beider Unternehmen. Dort können sie den Prozess der Roheisenherstellung aus nächster Nähe betrachten. Außerdem lernen sie im Gespräch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Berufsoptionen aus dem Bereich kennen.

Am Lehrstuhl für Metallurgie und Stahlerzeugung der Universität Duisburg-Essen hören die Jugendlichen eine Vorlesung zur Bedeutung des Stahls und seiner Recyclingfähigkeit. Im Labor führen sie dann Versuche zu den Bereichen Schmieden, Reißfestigkeit und  Aufschmelzen/Formen durch. Durch die Aufbereitung von Stahlproben durch Schleifprozesse können dann unter dem Mikroskop Strukturen sowie Kohlenstoffanteile beobachtet werden.

Neben den aktiv arbeitenden Werken befindet sich in Duisburg auch der Landschaftspark Nord, ein stillgelegtes Hüttenwerk, dessen beeindruckende Industrieanlagen nun vielfältig umgewidmet worden sind. So nehmen die Schülerinnen und Schüler an einer GPS-Tour durch den Park teil. Außerdem besuchen sie das UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein, während der Führung „Von Kohle und Koks“ verfolgen die Jugendlichen den Weg von der Förderung der Kohle bis zur Veredelung zum Brennstoff Koks. 

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