Schülerinnen und Schüler bauen Brücken

Den Auftakt macht die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft mit einer Präsentation zum Studium an einer der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg. Anschließend lernen die Jugendlichen die Grundlagen des Brückenbaus und die dafür verwendeten Baustoffe kennen  Danach werden die Schülerinnen und Schüler selbst zu Brückenkonstrukteuren: In einem Teamwettbewerb bauen sie aus Steinen und Zement Bogenbrücken, deren Tragfähigkeit und Stabilität sie anschließend testen.

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) beschäftigen sich die Teilnehmenden mit den Inhalten des Bauingenieurwesen-Studiums und mögliche Berufsfelder. Außerdem können sie in Workshops im Labor selbst Hand anlegen.

Wie der Berufsalltag eines Bauingenieurs in der Praxis aussehen kann, zeigt sich beim Besuch einer Abbruchbaustelle der mittelständischen Baufirma Oettinger GmbH, deren Spezialgebiete Abbruch und Verwertung sowie Tief- und Tankstellenbau sind.

Die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft GmbH ist verantwortlich für die Planung, den Bau die finanzielle Abwicklung des Projekts „Kombilösung“. Bei der „Kombilösung“ handelt es sich um eines der größten Verkehrsinfrastrukturprojekte in Karlsruhe der letzten Jahrzehnte. Hierbei werden wesentliche Bereiche des innerstädtischen Straßenbahnverkehrs unter die Erde verlegt und so zur U-Bahn umgebaut. Sowie die wichtigste Ost-West-Verbindung durch die Stadt, die bisher nur von Autos befahren wird, mit einer neuen Straßenbahnlinie ergänzt werden. Eine Großbaustelle anhand derer sich das Thema Baumanagement eindrucksvoll darstellen lässt. Während einer Führung durch die Baustelle besichtigen die Jugendlichen ebenfalls den neuen Stadtbahntunnel.

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