MINT-Forschungscamp für Mädchen: Vorlesungen und Experimente zu Werkstoffen

Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr findet ein MINT-EC-Camp an der TU Bergakademie Freiberg statt. Dieses Mal speziell für Mädchen: Zwölf Schülerinnen von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC entdecken in den nächsten Tagen die Werkstoffe Keramik, Glas und Hochleistungsbaustoffe an der TU Bergakademie Freiberg.

An der Freiberger Universität wird auf dem Gebiet der Werkstoffe gelehrt und sehr erfolgreich geforscht. Die Palette reicht von metallischen Werkstoffen, wie Stahl, Kupfer, Magnesium bis hin zu nichtmetallischen anorganischen Materialien wie Keramik und Glas.

In Vorlesungen lernen die Schülerinnen die theoretischen Grundlagen für die Durchführung eigener Versuche in den Laboren der Universität. Sie werden sich mit Glas, Keramik und Hochleistungsbaustoffen befassen. Dabei analysieren die Mädchen die Stoffe mit einem Rasterelektronenmikroskop und einem Computertomographen. Sie werden außerdem  Hochleistungsbaustoffe wie hochfeste selbstfließende Betone herstellen und zuvor erlernte Prüfverfahren anwenden.

Neben den inhaltlichen Aspekten erfahren die Teilnehmerinnen wie es sein könnte, an der TU Bergakademie Freiberg zu studieren. Neben dem Hören erster Vorlesungen, treffen sie sich zum Austausch mit Lehrenden und Studierenden der Universität. Darüber hinaus bekommen sie bei einer Besichtigung des Unternehmens Duravit in Meißen von Absolventen deren beruflichen Alltag als Ingenieure vorgestellt.

Ein Höhepunkt des MINT-EC-Camps ist die Einfahrt in das Lehr- und Forschungsbergwerk „Reiche Zeche“ und der Besuch der „terra mineralia“, Deutschlands größter Mineralienausstellung.

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