Bewegte Energie – energetische Bewegung

Das MINT-EC-Camp zum Thema Energie wurde von der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden organisiert. Es ist bereits das dritte MINT-EC-Camp, dass die Schule, die seit 2006 Mitglied im nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC ist, für deutschlandweit alle 247 MINT-EC-Schulen  anbietet. Die 24 Camp-Plätze waren schnell ausgebucht. Schülerinnen und Schüler von 19 MINT-EC-Schulen aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz treffen heute in Wiesbaden ein. Nach einem Kennenlernen wird die eigene Energie in einer Kletterhalle auf die Probe gestellt.

In den folgenden Camp-Tagen hören die Teilnehmenden einen Vortrag von Prof. Dr. Antje Dresen, Juniorprofessorin am Institut für Sportwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, zu Leistungssteigerung und Substanzmissbrauch im Sport, in der Schule und in der Gesellschaft.

An der Martin-Niemöller-Schule werden außerdem Workshops zu den physikalischen Hintergründen von Freiwürfen im Basketball und Volleyballaufschlägen, der Analyse von Nahrungsergänzungsmitteln, Kalorimetrie und den Bewegungen kleiner Organismen durchgeführt.

Vertiefende Einsichten in die aktuelle Forschung erhalten die MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler direkt an der Johann-Gutenberg-Universität in Mainz. Dort können sie zwischen zwei Praktika wählen. Das erste findet im universitätseigenen Schülerlabor NaT-Lab zum Thema Teilchenbeschleuniger statt. Das NaT-Lab wurde im Jahr 2002 eröffnet mit den Zielen naturwissenschaftliche Grundkompetenzen zu vermitteln, Begabte zu fördern und nachhaltiges Interesse an naturwissenschaftlichen Studiengängen oder Berufsmöglichkeiten zu wecken.

Unter dem Titel „Nachwachsende Rohstoffe – Chance oder Risko“ wird ein zweites Praktikum in der Grünen Schule im Botanischen Garten der Universität angeboten. Der außerschulische Lernort des Fachbereichs Biologie dient der Bewusstseinsbildung für die Bedeutung der biologischen Vielfalt und deren Erhaltung. Anschließend besuchen die Jugendlichen das Biomasse-Heizkraftwerk in Wiesbaden. Dort werden jährlich 90.000 Tonnen Biomasse verbrannt. Der dadurch erzeugte Strom und die Fernwärme decken 50 Prozent des Fernwärmebedarfs der Stadt Wiesbaden.

Ihre Arbeitsergebnisse aus den Workshops und Praktika präsentieren die Jugendlichen in einer gemeinsamen Abschlussrunde.

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