Auf der Suche nach dem Higgs-Teilchen

Um die Frage zu beantworten, begeben sich die Jugendlichen auf Entdeckungstour nach den kleinsten bekannten Teilchen. Zur Einführung hören sie eine Vorlesung zur Teilchen- und Beschleunigungsphysik an der Johann Gutenberg-Universität Mainz. Mit dem nötigen theoretischen Rüstzeug besichtigen sie anschließend den Mainzer Teilchenbeschleuniger MaMi im Institut für Kernphysik der Universität. Dort arbeiten die Nachwuchsphysiker, im Rahmen der Masterclass Teilchenphysik, mit Originaldaten des weltweit größten Teilchenbeschleunigers, dem Large Hadron Collider LHC des CERN in Genf.

Im Schülerlabor NaT-Lab der Mainzer Universität bauen die MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler eine Paulfalle, die elektrisch geladene Teilchen mittels eines elektrischen Wechselfeldes speichert. Außerdem experimentieren sie mit einem Modell eines Linearbeschleunigers.

Tiefer in die Thematik eintauchen können die Teilnehmenden in einer Gesprächsrunde mit Studierenden sowie Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die am CERN arbeiten. Gleichzeitig bekommen sie Informationen über die vielfältigen Studien- und Berufsmöglichkeiten in dem Forschungsfeld Teilchenphysik.

Auch das Abendprogramm des MINT-EC-Camps richtet sich einfallsreich am Thema aus: Am Montagabend schauen die Schülerinnen und Schüler im Schulkino der Leibnizschule den Film „Illuminati“. Dienstagabend hören sie dazu passend einen Vortrag von Dr. Sascha Vogel vom Frankfurt Institute for Advanced Studies zur „Physik in Hollywood“.

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