Aschaffenburger Schüler auf Japans größtem Jungforscher-Wettbewerb ausgezeichnet

Die beiden bayerischen Schüler waren Teil der diesjährigen MINT-EC-Delegation auf der Super Science High School Student Fair (SSH) vom 09. bis 10. August im japanischen Kobe. Die SSH ist Japans bedeutendster naturwissenschaftlicher Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler und vergleichbar mit dem deutschen Jugend forscht-Wettbewerb. Rund 4.000 Schülerinnen und Schüler von 206 japanischen und 25 ausländischen Schulen stellten dort an Ständen und auf Postern sowie in Kurzvorträgen ihre MINT-Forschungsprojekte vor. MINT-EC war in diesem Jahr zum sechsten Mal eingeladen, mit einer Delegation an der SSH teilzunehmen. Außerdem waren Delegationen aus China, Indien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und den USA vertreten.

Luca Fäth präsentierte sein selbstkonstruiertes Einrad, das sich selbst im Gleichgewicht hält und von einem Elektromotor angetrieben wird. Für das Projekt mit dem Titel „Perfekt im Gleichgewicht“ erzielte er im Bundeswettbewerb Jugend forscht den Bundessieg im Bereich Technik.

In seinem Projekt „Lebende Biosiegel für Äpfel“ untersuchte Felix Leon Braun den Einsatz von Flechten als Bioindikatoren für die Belastung von Äpfeln durch Pflanzenschutzmittel. Nach der Jury von Jugend forscht überzeugte er damit nun auch das Publikum in Kobe. 

Teil der MINT-EC-Delegation waren außerdem: Alexander Pabst, Lehrer am Friedrich-Dessauer-Gymnasium, Julia Carlotta Piazolo, Magaretha Feulner mit dem begleitenden Lehrer Dr. Lukas Amadeus Schachner vom Landesgymnasium für Hochbegabte Schwäbisch Gmünd, Yanick Prianon, Lukas Moritz Roth mit Lehrerin Madeleine Müller vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach sowie Delegationsleiter Johannes Brattke, MINT-EC.

Neben dem einmaligen Erlebnis, ihre Forschungsprojekte im internationalen Kontext zu präsentieren, bot die Reise den Jugendlichen und Lehrkräften weitere Höhepunkte. Generalkonsul Dr. Werner Köhler und seine Frau Martina Köhler empfingen die Delegation bei sich zu Hause, wo sie sich interessiert mit den Jugendlichen über die Forschungsprojekte austauschten. Besichtigungen historischer Kulturgüter wie traditionelle Gärten, Burgen und Schreine, Stadtführungen in Kobe und Kyoto rundeten das Reiseprogramm ab.

Unterstützt und ermöglicht wird die Reise von der Stiftung Jugend forscht, dem Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen der Initiative think ING. sowie dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB).

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