10.000 Einzelteile: Schülerinnen und Schüler entdecken das Werkstoffwunder Automobil

Mit einem Vortrag zum Campthema im Maschinenhaus des Lehr- und Forschungsbergwerks Reiche Zeche und einer anschließenden Untertage-Führung startet heute für 20 Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC das MINT-EC-Camp Zukunft Werkstoffe an der TU Bergakademie Freiberg. In den kommenden Tagen erfahren die 20 Schülerinnen und Schüler wie sich moderne Werkstoffe herstellen, verarbeiten und prüfen lassen.

Ein modernes Auto besteht aus ungefähr 10.000 Einzelteilen unterschiedlichster Materialien und ist damit das optimale Untersuchungsobjekt zum Thema Zukunft Werkstoffe. Materialien wie Stahl, Aluminium, Magnesium und zahlreiche Kunststoffe begleiten die Jugendlichen während des MINT-EC-Camps. Sie lernen wie sich die Beschaffenheit und Belastbarkeit von Werkstoffen prüfen lässt und bekommen so Einblicke in die Arbeit von Werkstofftechnologen.

Die Schülerinnen und Schüler absolvieren Praktika zur Stahlverarbeitung und Elektrolyse unter Anleitung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität. Während die eine Projektgruppe dabei die Prozesskette von der Herstellung von Roheisen bis hin zur fertigen Fahrzeugfeder verfolgt, analysiert die zweite Gruppe Methoden und Verfahren der Kupfergewinnung mittels der Elektrolyse. Darüber hinaus besuchen die Gruppen die Unternehmen Saxonia Galvanik GmbH und BGH Edelstahl Freital.

Beim Treffen mit Mitgliedern des RaceTech-Racing-Teams der TU Bergakademie Freiberg haben die Jugendlichen Gelegenheit sich mit den studierenden über die Konstruktion eines Rennwagens sowie das Studium und Leben in Freiberg auszutauschen.  

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