Schülerinnen experimentieren mit Lasersystemen

Heute beginnt das viertägige MINT-EC-Girls-Camp am XLAB in Göttingen, bei dem 12 Schülerinnen aus ganz Deutschland Einblicke in die Welt der experimentellen Material- und Biophysik erhalten.

Die Physik bietet vielfältige Berufsperspektiven und Karrierechancen und ist schon lange keine reine Männerdomäne mehr. In einem Forschungscamp haben Schülerinnen nun die Möglichkeit, verschiedene Berufsbilder von Physikerinnen kennenzulernen, praktische Experimente durchzuführen und sich mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Studentinnen der Uni Göttingen auszutauschen.

Am Institut für Materialphysik der Uni Göttingen erforschen die Mädchen Werkstoffe für eine nachhaltige und klimafreundliche Energiezukunft. Beim Experimentieren gehen sie der Frage auf den Grund, wie erneuerbare Energien effizient und umweltfreundlich gespeichert werden können. 

Anschließend untersuchen sie das Verhalten von Zellen in Bewegung am Institut für Röntgenphysik. Bei einem Gemeinschaftsprojekt der beiden Institute erhalten die Teilnehmenden zudem einen spannenden Einblick in die Erforschung von Zukunftstechnologien. Dort wird zurzeit eine spezielle Linse zur Fokussierung von Röntgenstrahlung entwickelt, die im medizinischen Bereich genutzt werden soll. 

Die Schülerinnen haben im XLAB, dem Göttinger Experimentallabor für junge Leute, zudem die Möglichkeit mit einem Lasersystem sowie mit Röntgenröhren zu experimentieren. Bei einem Besuch der Firma Qioptiq lernen die Teilnehmenden, wie die im Camp untersuchten Technologien heute in der Industrie eingesetzt werden.

Veranstalter des Girls-Camps ist das XLAB - Göttinger Experimentallabor für junge Leute in Kooperation mit der Universität Göttingen, dem Institut für Materialphysik und Röntgenphysik, der Qioptiq Photonics GmbH sowie MINT-EC, dem nationalen Excellence-Schulnetzwerk.

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