Mit MINT die Welt verbessern

Drei MINT-EC-Schulen gewinnen Projektförderung von je 7.000 Euro im MINT-EC-Schulwettbewerb der Dr. Hans Riegel-Stiftung „Schule schafft Zukunft“ 


Berlin/Dresden 09.11.2019. „MINT und Verantwortung: Konzepte für eine lebenswerte Zukunft“ lautete das Motto des MINT-EC-Schulwettbewerbs der Dr. Hans Riegel-Stiftung „Schule schafft Zukunft“. Die Schulen Franziskusgymnasium Lingen, Gymnasium am Kattenberge und Gymnasium der Stadt Lennestadt haben nicht nur die Fachjury des Wettbewerbs, sondern auch die Teilnehmenden der MINT-EC-Schulleitertagung überzeugt. Gemeinsam wählten Jury und Teilnehmende die drei Gewinnerprojekte aus zehn Finalisten aus. Die Schulen werden in der Umsetzung ihrer Projekte mit jeweils 7.000 Euro gefördert.

Wie kann MINT dabei helfen, unsere Lebensqualität zu verbessern oder schonender mit unseren endlichen Ressourcen umzugehen? Solche und ähnliche wichtige Fragestellungen standen im Fokus des diesjährigen MINT-EC-Schulwettbewerbs der Dr. Hans Riegel-Stiftung. „MINT und Verantwortung: Konzepte für eine lebenswerte Zukunft“ gab dabei die thematische Richtung für die Projekte der teilnehmenden Schulen vor. So entstand eine Fülle von spannenden Konzepten, die sich mit Fragen über die Lebenswelt(en) der Zukunft auseinandersetzten und Szenarien entwickelten, wie sich MINT-Forschung und -Entwicklung positiv auf unsere Gesellschaft auswirken können. 

 

Aus einer Vielzahl unterschiedlichster Ideen stachen drei in besonderer Weise hervor: 

„Das AgrarLab: aufklären – analysieren – forschen – lösen. Wie die Probleme der modernen Landwirtschaft im Labor gelöst werden können.”
Franziskusgymnasium Lingen

„BIODIVERSITÄT MACHT SCHULE”
Gymnasium am Kattenberge

„GymSL for future – Ein Gymnasium steht auf für Natur- und Klimaschutz in der Lennestadt”
Gymnasium der Stadt Lennestadt

Insgesamt qualifizierten sich zehn von 31 Projekten für die Finalrunde. Vertreter*innen der Schulen präsentierten ihre Ideen am 08. November auf der MINT-EC-Schulleitertagung an der TU Dresden. Die Wettbewerbs-Jury und die Tagungsteilnehmenden stimmten gemeinsam über die Vergabe der drei ersten Plätze ab.

Seit 2015 führen MINT-EC und die Dr. Hans Riegel-Stiftung den Schulwettbewerb „Schule schafft Zukunft“ durch. In der Ideenentwicklung sind Fachkompetenz, Anwendungsbezug und Realisierbarkeit ebenso ausschlaggebend wie Interdisziplinarität und Kreativität. Regionale oder lokale Gegebenheiten der Schule und ihres Umfeldes sollten außerdem berücksichtigt werden.

Die Dr. Hans Riegel-Stiftung fördert die Umsetzung und Dokumentation der besten drei Konzepte mit jeweils 7.000 Euro. Die übrigen Finalisten erhalten eine Anerkennungsprämie von 300 Euro. Nach der Auszeichnung haben die Schulen nun ein Jahr Zeit für die Realisierung ihrer Konzepte. Auf der MINT-EC-Schulleitertagung 2020 stellen sie dann die filmische Dokumentation vor. Das ist zugleich der Startschuss für die nächste Wettbewerbsrunde unter neuem Motto. 

„Die Dr. Hans Riegel-Stiftung möchte Schulen ermutigen, innovative Wege in der Vermittlung von MINT-Inhalten zu gehen. Der Wettbewerb „Schule schafft Zukunft“, den wir bereits zum dritten Mal gemeinsam mit MINT-EC durchführen, ist hierfür ein hervorragendes Beispiel: Vernetzung innerhalb der Schule spielt eine wichtige Rolle - wir wählen bewusst Projekte aus, die mehrere Schulfächer miteinander verbinden, denn Interdisziplinarität begünstigt aus unserer Sicht erfolgreiche Forschung und Vermittlung. Durch die ausgezeichneten Projekte schaffen und stärken wir zudem Netzwerke rund um die Schulen mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und anderen Bildungseinrichtungen. Wir sind sicher, dass auch die diesjährigen Gewinner-Konzepte dazu beitragen werden, Schüler*innen nachhaltig für MINT zu begeistern.“, so Prof. Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Dr. Hans Riegel-Stiftung.

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