Stiftsgymnasium Sindelfingen, Sindelfingen Stiftsgymnasium erfolgreich bei Jugend forscht: 8 Teilnehmer*innen, 4 Fachgebiete, 4 Regionalsieger, 5 Sonderpreise und 1 Schulpreis

Almut Oehrle

Am Freitag fand um 17 Uhr der Livestream zur Preisverleihung des Wettbewerbs „Jugend forscht“, sowie der Juniorsparte „Schüler experimentieren“ des Raums Mittlerer Neckar statt. Vom Stiftsgymnasium fieberten 8 Teilnehmer*innen, ihre Familien und Freunde, sowie die beiden Betreuer Herr Ulmer vom Jugendforschungszentrum und Frau Oehrle vom Stiftsgymnasium der Verleihung entgegen. Corona hat das Forschen deutlich erschwert und insgesamt zu einem Einbruch bei den Teilnehmerzahlen geführt. Wer nun aber denkt, dass somit in diesem Jahr die Chance auf einen Platz auf dem Podium richtig gut war, irrte sich gewaltig. In den sieben Fachgebieten wurden viele Podiumsplätze nicht vergeben, so dass jeder, der einen Preis erhalten hat, zu den absoluten Gewinnern zählte und dies trifft auf all unsere Teilnehmer*innen zu. Wir sind stolz auf (es wird teilweise aus der Pressemitteilung der Stadt Sindelfingen zitiert):

Sparte Schüler experimentieren:

Maja Streicher (5d) und Jan Aufleger (7c): Buntes Feuer, Regionalsieger im Fachgebiet Chemie und Sonderpreis der Stadtwerke Sindelfingen (Chemielabor)

„Mit Ihrem Projekt „Buntes Feuer“ sichern sich Jan Aufleger und Maja Streicher den ersten Preis im Fachbereich Chemie. Der Schüler und die Schülerin vom Stiftsgymnasium Sindelfingen experimentieren gemeinsam, um mehr Farbe in die Flammen von Feuer zu zaubern. In diesem Zusammenhang beschäftigten sie sich mit dem Atombau und stellten fest, dass bunte Flammen zwar schön sind, man sich aber gut überlegen sollte, wann man sie wirklich braucht, da nicht alle Chemikalien so harmlos sind und das Farbenschauspiel immer nur kurz anhält.“

Adel Balint, Nisha Kumari und Teah Salekwonang (6c): Wie baut man den perfekten Müll aufsammelnden Unterwasserroboter, Sonderpreis im Fachgebiet Technik von Akka (Hydraulikarmbausätze)

Die Meere vermüllen immer mehr, Pflanzen und Tiere sterben. Solche Schlagzeilen haben Adel, Nisha und Teah immer wieder gelesen und gehört und diese haben sie traurig gestimmt. Die drei Forscherinnen überlegten daher, was man dagegen unternehmen könnte und skizzierten einen Unterwasserroboter, der im Idealfall nachgebaut werden sollte. Auf dem Weg dorthin mussten sie aber sehr viel experimentieren, forschen und neue Ideen entwickeln: wie bewegt man sich am Meeresboden am besten fort, was sinkt in Wasser, kann man Luken unter Wasser öffnen?

 David Buchta (8c): Ping-Pong und Pang-Pung - unterscheidbar? Regionalsieger im Fachgebiet Physik und Sonderpreis der Firma Bosch (einwöchiges Praktikum)

„Ein weiterer Regionalsieg eines Schülers des Stiftgymnasiums geht an David Buchta. Mit seinem Projekt im Fachgebiet Physik zum Thema „Ping-Pong und Pang-Pung - unterscheidbar?“ untersucht er ein extrem schnelles Ballspiel. Er prüft, ob er anhand des Pongs, dem Aufprallgeräusch des Balles auf der gegnerischen Plattenhälfte, den genauen Aufprallort bestimmen kann. Dabei detektierte David das Aufprallgeräusch mit mehreren Mikrofonen und nutzte die Laufzeitunterschiede zur Bestimmung des Aufprallorts.“

Aditya Kumar (9d): Berechnung von verschiedenen Gegenständen mithilfe der Kreiszahl Pi, Regionalsieger im Fachgebiet Mathematik und Sonderpreis von Fraunhofer (Jahresabonnement der Zeitschrift Wurzel)

„Was man unter der „Berechnung von verschiedenen Gegenständen mithilfe der Kreiszahl Pi“ versteht, kann Aditya Kumar bestens erklären. Der Schüler des Stiftgymnasiums Sindelfingen erzielt mit seinem Projekt den Regionalsieg im Fachgebiet Mathematik und zeigt, dass die Mathematik auch mal etwas verrückt aussehen kann.“

Sparte Jugend forscht:

Felix Buchta (J11): Training mit 3G, Regionalsieger im Fachgebiet Technik und Sonderpreis der Firma Bosch (zweiwöchiges Praktikum)

„Mit dem ersten Preis im Fachgebiet Technik wurde Felix Buchta vom Stiftsgymnasium Sindelfingen belohnt. Im Rahmen seines Projektes „Training mit 3G“ forschte er im Jugendforschungszentrum Energie und Umwelt und entwickelte dort ein Prototyp-System, welches die Bewegungen von einem Reha Patienten bei der Durchführung seiner Übungen aufzeichnet und dies an einen betreuenden Physiotherapeuten in Echtzeit überträgt. Somit hat der Betreuer auch in Zeiten der Corona-Pandemie die Möglichkeit, den Patienten beim Training zusehen und mit ihm direkt kommunizieren, obwohl sich beide an unterschiedlichen Orten aufhalten.“

Aufgrund der vielen herausragenden Projekte, erhielt das Stiftsgymnasium auch in diesem Jahr einen Schulpreis in Höhe von 250€.

Es bleibt nur kurz Zeit den überwältigenden Erfolg zu genießen, denn schon am kommenden Freitag müssen die überarbeiteten Dokumente beim Landeswettbewerb, zu dem die Regionalsieger gehen dürfen, eingereicht werden. Wir wünschen allen viel Erfolg!

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