Franziskus Gymnasium Nonnenwerth, Remagen MINT-Camp „Sustainability in Ressource Engineering“

Foto: pixabay.com

Nachhaltigkeit ist das Thema der Stunde. Besonders gefreut haben sich daher drei Schüler*Innen unseres Franziskus Gymnasium, die an einem MINT-Camp zum Thema „Sustainability in Ressource Engineering“, ausgerichtet von der RWTH Aachen teilnehmen durften. Drei Tage lang haben sie sich intensiv mit den Themen Ressourcenverarbeitung und Recycling, insbesondere bei Mobiltelefonen, auseinandergesetzt. Über spannende drei Tage berichtet Elisa Scheibe (MSS 11):

Im vergangenen Monat, vom 4.-6. Mai nahmen drei Schüler*Innen von Nonnenwerth, Julia Hagge, David Lammering und Elisa Scheibe an einem MINT-Camp mit dem Thema “Sustainability in Ressource Engineering”, organisiert von der RWTH Aachen, teil. Die ganze Veranstaltung fand auf Grund von Corona leider nur per Zoom statt. Insgesamt haben 30 interessierte Schüler*Innen von Schulen aus ganz Deutschland teilgenommen, die sich im Dezember 2020 mit einem kurzen Motivationsschreiben beworben hatten und ausgewählt wurden.

Dienstagmorgen ging es mit einer kleinen Vorstellungsrunde los. Danach startete das Event mit zahlreichen Vorträgen von Professoren sowie wissenschaftlichen Mitarbeitern über vielerlei Themen, die alle im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit sowie Ressourcenverarbeitung und -recycling standen. Es wurde alles rund um die Gewinnung und den Abbau von Rohstoffen behandelt, gefolgt von seltenen Erden im Handy und dem technischen Design. Außerdem bekamen die Teilnehmer*Innen einen Input zu Präsentationstechniken, besonders in Bezug auf Online-Vorträge, da am Ende der Veranstaltung die Schüler*Innen in Kleingruppen Präsentationen im Plenum halten mussten.

Ein weiteres großes Thema war das Recyclen von Rohstoffen, erneut bezogen auf das Handy, wegen der seltenen Erden. Die verschiedenen Arten des Recyclings waren äußerst interessant und schlossen mechanisches, thermisches Rund chemisches Recycling mit Hochtemperaturen sowie Stahlschrottrecycling mit ein. Im Endeffekt wurde den Schüler*Innen auch viel über das nachhaltige Verhalten beigebracht. Z.B. sollte man ein kaputtes oder altes Handy nicht in der Schublade liegen lassen, sondern es richtig entsorgen und zum entsprechenden Ort bringen, wo die Rohstoffe recycelt werden können (beim Anbieter selbst, an Recyclinghöfen/ -services etc.).

Am Donnerstag wurden dann die Vorträge über einzelne, kleine Themen, natürlich im Zusammenhang mit Recycling und Nachhaltigkeit von den Schüler*Innen in Anwesenheit aller Vortragenden der letzten 2 Tage gehalten. Dadurch konnte am Ende inhaltliche, aber auch präsentationstechnische Kritik durch die Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeitern geäußert werden. Insgesamt war es ein sehr spannendes und informatives MINT-Camp für alle Teilnehmer*Innen. Besonders angenehm war es, dass vom Veranstalter stets auf Interaktivität Wert gelegt wurde, sei es durch Abstimmungen und Schätzfragen sowie Wortmeldungen zu den Vorträgen.

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