Gymnasium Philippinum, Weilburg Klimatag für Jahrgangsstufe 10

Waldsterben, Starkregenereignisse, Hitzeperioden – Die Folgen der Erderwärmung sind vielfach spürbar und die Sorge um das Klima in aller Munde. Die Klassenstufe 10 des Gymnasium Philippinum hat sich an einem eigenen „Klimatag“ mit der Problematik beschäftigt. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Experten der Jugendorganisation des BUND (BUNDjugend) unter der Leitung von David Meister.

„Als Schule sehen wir uns in der Verantwortung, das Thema Klimawandel und seine Folgen intensiver zu betrachten, als es im normalen Unterricht möglich ist. Damit greifen wir auch die berechtigte Sorge der Jugendlichen um die Zukunft unseres Planeten auf“, so Fachbereichsleiter Thorsten Rohde.

Nach einem Einführungsvortrag in der Aula durch die externen Referenten wurde inhaltlich zunächst der Treibhauseffekt mit seinen weltweiten Auswirkungen erarbeitet. „Mikroplastik in unserer Umgebung“, „Das Verschwinden deutscher Flüsse“, Waldsterben in Deutschland“, „Mückeninvasion in Süddeutschland“ lauteten die Titel der Arbeitsgruppen des zweiten Blocks, in die sich die Zehntklässler im Vorfeld der Veranstaltung eingewählt hatten. „Mikroplastik und Waldsterben in der eigenen Umgebung sind wie das Verschwinden der großen Flüsse in Deutschland und der Mückeninvasion im Süden unseres Landes Themen aus der eigenen Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler und verdeutlichen, dass der Klimawandel nicht nur an den Polkappen, sondern vor der eigenen Haustür stattfindet“, betont Biologielehrerin Lena Steffens, eine der Initiatorinnen des Projekttags. Zusammen mit ihren Kolleginnen und Kollegen Stefanie Pulz, Lena Arndt, Jessica Buseck und Jonas Hedrich hat sie die Veranstaltung vorbereitet.

Was kann der Einzelne in Sachen Klima- und Umweltschutz tun? Welchen Möglichkeiten gibt es für die Schulgemeinde? Da es nicht nur um die theoretische Auseinandersetzung mit der Problematik ging, war der dritte Block des Tages der Erarbeitung konkreter und im Alltag praktikabler Lösungsansätze gewidmet. Eine AG für klimafreundlichere Klassenfahrten gründen, die Einführung eines Schulgartens, mehr vegetarisches, saisonales, regionales Essen in der Cafeteria, eine Aktion für die Bevorzugung des Fahrrads beim täglichen Weg zur Schule: Dies sind nur einige der vorgeschlagenen Projekte, die nun auf Umsetzung warten.

„Die engagierte Mitarbeit der Jugendlichen hat uns in der Entscheidung, dem Thema einen eigenen Projekttag zu widmen, bestätigt“, so das abschließende Fazit von Thorsten Rohde am Ende des Tages. Sein besonderer Dank galt den an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung beteiligten Kolleginnen und Kollegen sowie dem Gymnasialschulverein für die finanzielle Unterstützung.

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