Christoph-Probst-Gymnasium Gilching, Gilching Gentechnik hautnah erleben

Markus Ranner

„Wenn die Schüler/innen nicht in die Uni kommen, kommt die Uni zu den Schüler/innen.“

Mit diesem abgewandelten Sprichwort könnte man die Veranstaltung beschreiben, die am 05. Juli am CPG für interessierte Schülerinnen und Schüler der Q11 stattgefunden hat.

Schon seit vielen Jahren besuchen ausgewählte Biologie-Kurse des Christoph-Probst-Gymnasiums die Veranstaltung „Genetik macht Schule“, welche von der Fakultät für Biologie der LMU angeboten wird.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie war dieses Schuljahr ein Besuch vor Ort leider nicht möglich, doch Dr. Andreas Brachmann konnte zusammen mit engagierten Studierenden das Praktikum in die Laborsäle des CPG verlegen. So konnten am Montagnachmittag über 20 Schülerinnen und Schüler die Inhalte, die sie im Biologieunterricht zum Thema Gentechnik bereits theoretisch erarbeitet hatten, auch praktisch erproben.

Zunächst mussten alle Teilnehmenden aus ihren Mundschleimhautzellen die enthaltene Erbsubstanz (DNA) gewinnen und isolieren.

Mit gentechnischen Verfahren wie der Gelelektrophorese oder der PCR (Polymerasekettenreaktion) konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene DNA weiter untersuchen und so einen kleinen Ausschnitt ihres persönlichen genetischen Fingerabdrucks ermitteln.

 

Die PCR-Methode ist seit der Corona-Pandemie und dem entsprechenden Nachweiseverfahren ein in der Gesellschaft geläufiger Begriff. Dabei handelt es sich um eine Methode zur Vervielfältigung geringer DNA-Probe zur anschließenden Auswertung.

 

Die Fachschaft Biologie freut sich sehr, dass trotz der Auswirkungen der Pandemie den Schülerinnen und Schülern des CPGs dieses lohnenswerte und einzigartige Praktikum angeboten werden konnte.

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