MINT-EC GAK äußerst erfolgreich bei Jugend forscht

Aber der Reihe nach:
Am vergangenen Dienstag (13.02.2018) machten sich 22 gespannte Schüler, 12 prall gefüllte Materialkisten, Frau Dr. Muntermann und Herr Gand auf den Weg nach Celle zum Regionalentscheid von „Jugend forscht“ sowie der Juniorsparte „Schüler experimentieren“. Die 15 Seiten umfassenden schriftlichen Arbeiten lagen der Jury bereits vor – es galt nun, sich persönlich vor der Jury zu behaupten.
Die Arbeiten der GAK-Schüler haben sich nicht nur mit rein technischen Problemen befasst, wie etwa einem automatischen Titrationsapparat, sondern auch mit fast philosophischen Fragen wie „Leben die Tomaten nach der Ernte noch?“ oder handfesten Fragestellungen: „Ist das Mizellenwasser als Abschminke besser als die herkömmlichen Produkte und lohnt es sich, dafür mehr Geld auszugeben?“. So war der Stand der Stand von Marte und Friederike stets von vielen weiblichen Besuchern belagert, die wissen wollten, wofür sie ihr Geld sinnvoll lassen sollen. Die Begeisterung der beiden für ihr Projekt und die selbst ausgedachte Methode zur Überprüfung der Reinigungswirkung von Mizellenwasser überzeugte nicht nur die Jury. Die beiden mussten in der Sparte „Jugend forscht“ antreten, da Marte fünf Tage zu alt für die Juniorsparte „Schüler experimentieren“ war, dennoch konnten sie sich aber gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Haus und von Oberstufenschülern anderer Schulen mit einem dritten Platz sehr gut behaupten.
Die Experimente und die Idee zur Herstellung eines leuchtenden Löschschaums, die die Schülerinnen als Mitglieder der Jugendfeuerwehr interessierten, sowie die akribisch durchgeführten Versuche führten zu einem ersten Platz bei SchüEx im Bereich Arbeitswelt.
Jannis Ehlert hatte mit seinem Projekt „So verändern Städte das Wetter“ Kontakt zur Universität Hamburg (Professor Amend und dessen Doktorand Akio Hansen). Er hatte einen aktuellen Zeitungsartikel (9.2.18) mitgebracht, der die Aktualität seines Themas verdeutlichte und aufgezeigte, wie wichtig die Meteorologen für Städteplaner und Versicherungen sind. Jannis hatte ein selbst gebautes Modell eines Mini-Luftkanals mitgebracht, mit dem er den Einfluss der Gebäude zeigte. Untersucht hatte er mithilfe einer Datenfülle verschiedener Wetterstationen die Wechselwirkung zwischen städtischer Bebauung und Wetterparametern wie Temperatur, Windes und Regen.
Jan Felix Schuster und Immanuel Stübbe (beide Jg. 12) haben nun im zweiten Jahr den ersten Preis im Fachgebiet Chemie geholt und sich für die Landesrunde qualifiziert. Wir sind gespannt, wie es dort dieses Mal ausgeht. Das letzte Mal folgte eine Einladung ins Forschungslabor der TU Clausthal-Zellerfeld, um dort weiter zu forschen, da sich dort ein Lehrstuhl mit genau der Frage ihres Jugend forscht Themas befasst, nämlich dem Recycling Seltener Erden.

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