Gymnasium Laurentianum Warendorf, Warendorf Erfolgreiches zweites MINT-Camp des MiMl-Netzwerks

J. Lienemann

MiMl steht für MINT im Münsterland, ein Netzwerk, welches das Gymnasium Laurentianum mit drei weiteren MINT-EC-Schulen, dem Gymnasium Augustinianum in Greven, dem Hannah-Arendt-Gymnasium in Lengerich und dem Graf-Adolf-Gymnasium in Tecklenburg.

Gemeinsames Ziel ist es, die Ausbildung im naturwissenschaftlichen Bereich über das durchschnittliche Maß hinaus zu befördern. Das gemeinsame Netzwerk dient insbesondere dazu, abwechselnd sogenannte MINT-Camps anbieten zu können, bei denen Schülerinnen und Schüler der vier beteiligten Gymnasium für drei Tage zusammenkommen und gemeinsam an einem naturwissenschaftlichen Problem arbeiten und lernen.

Nach der vom Hannah-Arendt-Gymnasium Lengerich im vergangenen Jahr konzipierten und organisierten Premiere, war diesmal das Graf-Adolf-Gymnasium Tecklenburg für das zweite MINT-Camp des MiMl-Netzwerks verantwortlich, welches unter dem Titel „Nachhaltig in die Zukunft – Das Energiekonzept von morgen“ stand.

Einen besonderen Clou stellte die Anknüpfung an eine reale aktuelle stadtplanerische Herausforderung dar: das Wohnquartier Kahler Berg in Tecklenburg muss in naher Zukunft saniert werden und dabei spielen natürlich energetische Fragen eine zentrale Rolle. Im realen Leben ist ein Planungsbüro mit genau dieser Aufgabe beauftragt worden, im Rahmen des MINT-Camps haben auch die Schülerinnen und Schüler der vier beteiligten Schulen diesen Auftrag von Tecklenburgs Bürgermeister Stefan Streit erhalten.

In den folgenden vier Tagen erarbeiteten die jungen Menschen dann Ideen und Lösungsansätze für die energetische Quartierssanierung und wurden dabei unter anderem durch den Kooperationspartner beim Camp, dem Bioenergiepark Saerbeck unterstützt. Am letzten Tag des Camps stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse dann der Stadtverwaltung als „Auftraggeber“ vor. Die Schulleitungen aller teilnehmenden Schulen waren vertreten und begeistert ob der zahlreichen kreativen Lösungen, die nicht in der Schublade verschwinden, sondern dem Planungsbüro als Anregung zur Verfügung gestellt werden.

Nach zwei gelungenen Camps freuen sich alle beteiligten Schulen nun auf das nächste Camp im kommenden Jahr unter der Federführung des Gymnasium Augustinianum in Greven.

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