Liebigschule Gießen, Gießen Erfolgreiche Teilnahme an der 2. Runde der 31. Internationalen Biologie Olympiade

Schule

12 SchülerInnen der E-Phase und eine Schülerin der Q4-Phase machten während des MINT-Profilkurses oder außerhalb des Unterrichts bei der diesjährigen Internationalen Biologie Olympiade, ein internationaler Wettbewerb im Bereich Biologie mit. Die Wettbewerbe werden jährlich auf nationaler und internationaler Ebene ausgetragen und richten sich insbesondere an die Schüler der Sekundarstufe II und fordern aktives Interesse an naturwissenschaftlichen Arbeiten sowie kreatives Denken beim Lösen biologischer Fragestellungen. In vier Runden werden die vier besten Schüler im Fach Biologie in Deutschland ermittelt, die Deutschland im Internationalen Finale vertreten dürfen und Geldpreise, Forschungspraktika oder eine Studienförderung gewinnen können.

In Deutschland beteiligten sich dieses Mal 1165 Schüler und Schülerinnen an der Internationalen Biologie Olympiade (IBO). In der 1. Runde mussten alle 13 Schüler der Liebigschule mindestens drei von vier Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Biologie bearbeiten. Fachliteratur und Recherchen im Internet waren zwar erlaubt, doch galt es aus vielen einzelnen Informationen eigene Schlüsse zu ziehen, Experimente selber durchzuführen und auszuwerten, und alles in einer umfangreichen schriftlichen Arbeit darzustellen und zu erläutern.

Die Schüler bearbeiteten innerhalb mehrerer Wochen die Aufgaben zur Systematik von Blüten, dem Blutkreislauf, dem Vergleich von Waschnüssen mit herkömmlichen Waschmitteln und der Evolution von Unpaarhufern beschäftigten. Die Ausarbeitungen gaben sie am Ende ihre Auswertung (die meist 10 bis 20 Seiten umfassten) bei Frau Dr. Schmitt ab, die diese dann korrigierte und an den IBO-Verein schickte.

Erfreulicherweise qualifizierten sich 6 Schülerinnen der 13 teilnehmenden Schüle und Schülerinnen für die 2. Runde und erreichten mindestens 42,5 der 60 Punkte. Insgesamt waren es in Deutschland 518 Schüler, die sich qualifizieren konnten: Die nächste Herausforderung war eine 120-minütige Klausur, die aus 30 Multiple-Choice-Aufgaben und 6 komplexe Aufgaben aus den Bereichen Anatomie und Physiologie von Tier und Mensch, Cytologie, Genetik und Evolution, Botanik, Ökologie, Systematik und Verhalten besteht, sollte ohne jegliche Hilfsmittel bewältigt werden, obwohl die Inhalte nicht den Lehrplänen entsprechen und weit über sie hinausgehen. Sie wurde im November an den Schulen geschrieben. Die Klausuren wurden anschließend an die Bewertungskommission zur Korrektur eingeschickt. Und nun wurden die Schülerinnen am 17. Februar bei der Übergabe der Urkunden von Herrn Hölscher und Frau Dr. Schmitt belohnt (s. Foto). Auch wenn keiner zu den 45 deutschlandbesten Schülern gehörte, die die 3. Runde erreichten, sind alle Schüler zufrieden mit ihrem Ergebnis!

 

Die Preisverleihung (von links): Schulleiter Dirk Hölscher, Miriam Lienard, Lena Ebbert, Sophia Krastev, Runa Steinmüller (Schulsiegerin), Celine Eidmann sowie Betreuerin Dr. Sigrid Schmitt. Es fehlt Caroline Wunn (Q4)

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