Marienschule Lippstadt Gymnasium und Aufbaugymnasium, Lippstadt Eine Rundreise durch unser Sonnensystem

Reisen in der Coronazeit? Der Projektkurs Q2 Astronomie der Marienschule Lippstadt hatte seine Mitschüler*innen zu einer Tour durch das Sonnensystem eingeladen. Täglich liefert uns die Sonne Licht und Wärme. Grund genug, sich mit dem riesigen Feuerball genauer zu beschäftigen, um den die Planeten unseres Sonnensystems kreisen. An verschiedenen Stationen im Forum der Schule erklärten die Abiturienten den Besuchern, wie unser Sonnensystem funktioniert und was im Weltraum noch alles auf sie wartet. So zeigten sie an der ersten Station ein Modell zum Aufbau des Sonnensystems. Informationen zu den verschiedenen Planeten konnten die wissbegierigen Gäste über einen bereitgestellten QR-Code auf dem eigenen Smartphone nachlesen. Die Entstehung des Sonnensystems konnte darüber hinaus an einer weiteren Station anhand eines einfachen Experiments mit Wasser und Pfeffer nachvollzogen werden. Ein 3D-Modell ermöglichte zudem einen detaillierten Überblick über den komplexen Aufbau von Sternen. Auf Plakaten waren die verschiedenen Entwicklungswege von Sternen nachzuvollziehen. Die Sonne sendet nicht nur lebenswichtiges Licht aus, sondern auch einen ganzen Strom an elektrisch geladenen und ungeladenen Teilchen. Die Entstehung und die Auswirkungen dieses Sonnenwinds lässt sich als Polarlicht in der oberen Atmosphäre beobachten. Im Vergleich zur Sonne wirken die Planeten unserer Galaxie geradezu winzig. Die Sonne ist das Zentrum unseres Sonnensystems. Doch was für uns heute ganz selbstverständlich ist, war nicht immer so. Forscher wie Nikolaus Kopernikus und Galileo Galilei sorgten dafür, dass unser Weltbild heliozentrisch wurde, erfuhren die Ausstellungsbesucher anhand einer ausführlichen Zeitleiste.

Ziel der aktuellen Raumfahrt ist der Mars. Welche Bedingungen wir dort vorfinden und wie ein Leben auf dem roten Planeten aussehen, war an der nächsten Station zu erfahren. Wie könnten Astronauten den vielfältigen Gefahren auf seiner Oberfläche trotzen? Ein Legomodell einer möglichen menschlichen Besiedelung gab den Interessierten eine Antwort darauf. Highlight der Ausstellung war sicherlich das nachgebaute Modell zweier Voyagersonden, die eine lange Reise durch das Sonnensystem vorbei an den großen Gasplaneten unternommen hatten. Auch die „Goldene Schallplatte“ mit Grüßen von der Erde war dabei.

„Gerne hätten die Schülerinnen und Schüler des Kurses ihre Sonderausstellung zu den Planetenwelten einer breiteren Öffentlichkeit gezeigt“, erklärt Physiklehrer und Projektleiter Tobias Herting. Die einzelnen Ausstellungsstücke werden nun in der Schule aufbewahrt und sollen im Herbst noch einmal aufgebaut werden, damit sich dann mehr Interessierte auf die Reise machen können.

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