Carl-Fuhlrott-Gymnasium, Wuppertal Eine MINT-EC-Kursfahrt

Carl-Fuhlrott-Gymnasium

Im Mai 2019, ein paar Monate vor den Sommerferien, bewarb sich Herr Bukow bei einem Forschungsprojekt namens „Humboldt 2.0, wie würde Humboldt heute die Welt entdecken?“ vom 4.9 bis zum 7.9.19 an der Universität Freiberg in Sachsen, die wie das CFG zum MINT-EC-Netzwerk gehört. Die Auslosung der Teilnehmer an dieser kostenlosen Kursfahrt geschah im Juni und von ungefähr 40 Teilnehmern wurde unser Kurs mit 14 anderen gezogen. Die generelle Idee hinter dieser Reise war, die kleinen Universitätsfächer vorzustellen, welche im Sinne Humboldts waren, dementsprechend natur- und geowissenschaftlich. Im Bergwerk Reiche Zeche waren wir in 147 Metern „Teufe“ und begannen die Besichtigung der seit 1969 verlassenen Minenschächten. Zwischendurch hielten wir immer wieder mal an um einige Mineralien anzugucken und kurze Vorträge darüber zu erhalten. Währenddessen durfte Gruppe 1 sich mit der Härte, Dichte und Identifizierung von Mineralien beschäftigen. Anschließend ging es ans Mikroskopieren von einer Probe, welche aus Quarz und Fluorit bestand. Der Anblick dieser Probe war ziemlich erstaunlich unter dem professionellen Mikroskop und gab einen guten Einblick in die Mineralanalyse. Später wurde diese Gruppe nochmal aufgeteilt, um sich die verschiedenen Arten des Mikroskopierens näher anzuschauen und später den anderen vorzustellen. Meine Gruppe hatte sich mit der „R.E.M.“ beschäftigt, was kurz für Rasterelektronenmikroskopie steht. Der Programmtag endete relativ spät und als wir zur Jugendherberge zurückkehrten war das Abendessen bereits vorbereitet. Am 6.9 besuchten wir eine Vorlesung zur Biokeramik und später machten wir einen kleinen Abstecher im Herstellungszentrum dieser Keramik. All dies dauerte ungefähr eineinhalb Stunden und lies uns Freizeit zum Besuch der kleinen Universitätsstadt Freiberg.

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