Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, Köln Ein Besuch der Q1-Chemie-Kurse im BayLab@invite in Leverkusen

R. Wand

Am 5. Juni 2024 ging es für 20 interessierte Chemikerinnen und Chemiker des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums ins Bayerwerk nach Leverkusen. An drei Stationen lernten die Schülerinnen und Schüler wichtige Produktionsprozesse der Pharmaindustrie kennen.

Im Chemielabor stellten unsere Nachwuchschemikerinnen und -chemiker ihr eigenes Handdesinfektionsmittel her und lernten dabei, wie wichtig das Protokollieren der einzelnen Arbeitsschritte und deren Kontrolle nach dem Vieraugenprinzip ist. Bevor es jedoch richtig losgehen konnte, mussten sich alle mit den Datenblättern des Gefahrenstoffs Ethanol beschäftigen und eine eigene Einschätzung der möglichen Gefahren und deren Konsequenzen für die Produktion formulieren. Dann wurden die Waagen mit einem Gewicht kalibriert und eine Einschätzung über die Relevanz der prozentualen Abweichung für das Endprodukt abgegeben. Als erste Schülergruppe im Baylab schafften es zwei unserer Chemikerinnen und Chemiker ihr Produkt mit nur 1% Materialverlust herzustellen.

In der Robotik-Abteilung lernten die Schülerinnen und Schüler wie Roboter über die Bilderkennung ähnlich dem menschlichen Gehirn programmiert werden können, um Gegenstände, Pflanzen, Tabletten, Schrift oder Zahlen zu erkennen. Erstaunlich dabei war, wie wichtig doch die Kettenregel beim Ableiten von Funktionen ist und dass sie praktische Anwendung bei der Programmierung der Datenerkennung findet. Aufpassen im Mathematikunterricht lohnt also doch! Anschließend konnten unsere FWGler noch einen Reagenzglashalter mit dem Programm „Fusion 360“ entwerfen, der dann im Anschluss 3D gedruckt wurde.

In der Automatisierungs-Abteilung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Organisation von Arbeitsschritten mit Hilfe von kleinen sogenannten Ozobots. Nachdem jeder eigene Wege mit unterschiedlichen Aufgaben in Form von Farbcodes für seinen Ozobot gezeichnet hatte, wurden die einzelnen Strecken zu einer gesamten Route zusammengelegt. Der Ozobot erledigte seine Aufgaben bravourös: fuhr schneller, drehte sich, schüttelte sich, machte eine kurze Pause, wechselte die Spur oder änderte seine Fahrtrichtung.

Letztlich wurden allen Schülerinnen und Schülern Karriereperspektiven bei Bayer aufgezeigt – von Ausbildungsberufen bis hin zum dualen Studium. Alle hatten viel Spaß und wurden vom BayLab@invite-Team für ihr Vorwissen, Knowhow und die präzise Arbeitsweise in höchsten Tönen gelobt.

 

R. Wand

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