Stiftsgymnasium Sindelfingen, Sindelfingen Die SIA am Stiftsgymnasium geht auch digital – und wird dafür mit 5000 Euro belohnt

Stiftsgymnasium Sindelfingen

Die Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) des Stiftsgymnasiums Sindelfingen und ihr langjähriger Kooperationspartner, das Böblinger IT-Dienstleistungsunternehmen SPIRIT/21, gehören zu den diesjährigen Gewinnern des Schulwettbewerbs „Bildungspartnerschaften digital“.

Das Projekt mit dem Titel „Die Stifts-Ingenieurakademien – dank Corona nun auch digital – ein mehrstufiges Projekt in Zusammenarbeit mit der Firma SPIRIT/21“ überzeugte die Expertenjury und erfüllte alle geforderten Kriterien: gemeinsame Projektentwicklung, Realisierungsbeginn im Jahr 2022, langfristige Ausrichtung und die Beschäftigung mit dem Thema Digitalisierung. 

„Hauptziel unseres gemeinsamen Projektes ist es, bei Schüler*innen unterschiedlicher Jahrgänge das Interesse am Ingenieurberuf zu wecken und sie ganz konkret an das Berufsfeld im IT-Bereich heranzuführen“, erläutert Josephine Osterkamp, verantwortliche Projektleiterin beim Stiftsgymnasium. Das Besondere daran sind die verschiedenen Niveaus des Projekts. Schüler*innen der Klassenstufen 8, 10 und 11 können daran teilnehmen. „Sie durchlaufen ein auf sie abgestimmtes Programm, bei dem technische Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsgrade digital und mit Unterstützung von dual Studierenden und Auszubildenden zu lösen sind.“ So können Kenntnisse nach und nach immer weiter vertieft werden.

SPIRIT/21 ist als SIA-Kooperationspartner bereits seit 2014 mit von der Partie. „Mit unserem Engagement wollen wir technisch interessierten Schüler*innen Einblicke in den beruflichen Alltag und die modernen Arbeitsweisen eines IT-Unternehmens geben, in der Homeoffice und digitale Vernetzung heute eine wichtige Rolle spielen“, erläutert Marie Schmidtkonz, Ausbildungsleiterin bei SPIRIT/21. Über praktische Übungen und durch die Bearbeitung konkreter Projekte sollen digitale Kenntnisse vertieft und Schlüsselqualifikationen gestärkt werden. Und das klappt ausgezeichnet, wie Richard Hovekamp findet, der die Zusammenarbeit mit der Firma noch „in echt“ erlebt hat. „Da war praktisch kein Unterschied zwischen online und präsenz.“ Und Samuel Klotz pflichtet ihm bei: „Ich war ja erst skeptisch, aber das ging erstaunlich gut.“

Besonders die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig verlässliche Partner für die Stifts-Ingenieurakademien sind. „Ohne den Einsatz und die dauerhafte Unterstützung von SPIRIT/21, vor allem der dual Studierenden und Auszubildenden, wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen“, bestätigt Josephine Osterkamp. Für alle Kooperationspartner habe die Herausforderung darin bestanden, das bisherige „analoge“ Programm der Stifts-Ingenieurakademien auf geeignete Online-Formate umzustellen. Dies habe alles in allem reibungslos funktioniert. Ihr Fazit: „Das Projekt mit SPIRIT/21 steht exemplarisch für die hervorragende Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen in den Beziehungen zu all unseren Kooperationspartnern.“

Der Schulwettbewerb „Bildungspartnerschaften digital“ wird seit 2020 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg in Abstimmung mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und in Kooperation mit dem Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg, dem Verband Unternehmer Baden-Württemberg e.V. sowie dem Baden-Württembergischen Handwerkstag e.V. ausgerichtet. Unter dem Motto „FIT FÜR DIE DIGITALE ZUKUNFT“ soll er Anreize schaffen, die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen zu stärken und die berufliche Orientierung weiterzuentwickeln. Insgesamt wird der Wettbewerb mit einer Fördersumme von 165.000 Euro unterstützt. Die 30 Gewinnerschulen erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 5.000 Euro zur Realisierung ihrer Projektideen.

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