Modellschule Obersberg, Bad Hersfeld "Aqua, à quoi? - ein internationales Erasmus + Projekt zur Bedeutung des Wassers

Lycée Charles de Gaulle, Vannes

Zur Vorbereitung des Erasmus+ Schulaustauschprojekts mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt "Aqua, à quoi?" - ein Projekt zur Bedeutung des Wassers mit insgesamt 4 europäischen Partnern (Italien, Frankreich, Polen und Deutschland) nahmen 3 Kolleginnen der MSO kürzlich an einem 4 tägigen Treffen in Vannes/Frankreich teil.

Ein Auszug aus dem Projektantrag soll die Zielsetzung der europäischen Projektarbeit aufzeigen:

Konkret heißt dies, dass wir bei unseren Schüler*innen anhand des Themas Wasser eine facettenreiche Auseinandersetzung mit einem alle verbindenden Inhalt – dem Wasser – anstoßen. Wasser ist Lebensraum für eine besonders angepasste Fauna und Flora, Wasser ist die Quelle des Lebens und unerlässlich für die menschliche Ernährung, rund um das Wasser entstehen zahlreiche Arbeitsplätze und Freizeitmöglichkeiten. Werden aquatische Ökosysteme gestört, etwa durch natürliche Umweltveränderungen oder durch anthropogene Faktoren, so hat das Auswirkungen auf das gesamte Gefüge, und zwar nicht nur regional begrenzt, sondern überregional bzw. letztlich auch global. Unser Anliegen, den Jugendlichen diese weitreichende Dimension aufzuzeigen, soll durch eine möglichst praxisorientierte Herangehensweise umgesetzt werden. Durch die naturwissenschaftliche Erkenntnisgewinnung beim gemeinsamen Experimentieren und wissenschaftlichen Arbeiten im Chemie – oder Biologielabor und bei Freilanduntersuchungen, durch Expertenbefragungen und Vor-Ort-Recherchen werden zuvor mit den Schüler*innen gemeinsam aufgeworfene Fragen mehrperspektivisch bearbeitet. Sie lernen naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden kennen und anwenden, die über das normale schulische Repertoire hinausgehen, und erweitern somit ihre Methodenkompetenz. (aus: Antrag der MSO 2019, Erasmus + (Leitaktion KA2)

Im Zentrum des ersten Treffens der beteiligen Lehrkräfte standen das Kennenlernen digitaler Tools und der eTwinning-Plattform, über die die am Projekt teilnehmenden Schüler*innen und Lehrkräfte der 4 Länder miteinander in Kontakt stehen und gemeinsam rund um das Thema Wasser arbeiten werden. Ausserdem wurden die Experimente geplant und englischsprachige Arbeitsmaterialien für das erste Projekttreffen erstellt.

Die erste von insgesamt 4 Schülerbegegnungen hat Anfang Februar 2020 in Italien stattgefunden, als nächstes steht ein Projektreffen mit Schülerinnen und Schülern in Frankreich an. Im kommenden Schuljahr, dem zweiten Projektjahr, sind dann Schülermobilitäten nach Polen und Deutschland geplant.

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