Goetheschule Wetzlar, Wetzlar Uday Al Shihabi entwickelte seinen eigenen Prototyp

Seit die Goetheschule Wetzlar zum nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC gehört, eröffnet das den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit spannende Einblicke in Wissenschaft und Forschung zu erhalten. Das erfuhr jetzt auch Uday Al Shihabi aus dem Physik-Leistungskurs der Jahrgangsstufe Q1.

Vier Tage lang nahm er an einem MINT-EC-Camp zum Thema Prototypenentwicklung teil. Unter dem Motto „Von digital zu real: Wie entsteht ein Prototyp?“ war die TU Bergakademie Freiberg Ausrichter der Veranstaltung. Die Camps stehen den Schülern der Schulen offen, die Mitglied im MINT-EC-Schulnetzwerk sind.

Gemeinsam mit 15 weiteren Teilnehmern aus ganz Deutschland beschäftigte sich Uday Al Shihabi mit den Möglichkeiten der additiven Fertigung – besser bekannt als „3D-Drucken“. Den Auftakt machte dabei eine Vorlesung von Dr.-Ing. Thomas Geipel, der Mitarbeiter an der Professur für Additive Fertigung in Freiberg ist. Hierbei erhielten die Schülerinnen und Schüler erste Einblicke in die unterschiedlichen Arten von Prototypen und Verfahren der additiven Fertigung.

Anschließend entwickelten die Teilnehmer in Zweierteams eigene Ideen und Skizzen für Prototypen. Die Modelldaten wurden dann für die additive Fertigung aufbereitet und die entworfenen Modelle unter Nutzung eines industriellen 3D-Druckers der PTZ-Prototypenzentrum GmbH in Dresden tatsächlich hergestellt. Bei einer Besichtigung des Unternehmens konnten sich die Camp-Teilnehmer so ihren eigenen, selbstentwickelten Souvenir-Prototyp mitnehmen.

Gesellig ging es bei einem gemeinsamen Grillabend zu, an dem auch Wissenschaftler sowie Studierende der TU Bergakademie Freiberg teilnahmen. So ergab sich Gelegenheit in lockerer Atmosphäre Fragen zu Studium und Leben in Freiberg zu stellen.

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