MINT-EC Telekom Stiftung: Elf weitere Schulen gründen „Junior-Ingenieur-Akademie“ – Verzahnung von Schule, Wissenschaft und Wirtschaft –

Kann man Schokolade auch ausdrucken? Welche smarte Technik hilft, den Verkehrsinfarkt in unseren Städten abzuwenden? Und wie bringt man einem Roboter die Mensch-Maschine-Interaktion bei? Solchen und ähnlichen Fragen gehen Jugendliche deutschlandweit in der „Junior-Ingenieur-Akademie“ (JIA) auf den Grund. Dabei lernen sie ganz praxisnah und projektorientiert die Welt der Technik kennen und machen sich ein Bild von Ingenieurberufen.

Aus der jüngsten Ausschreibungsrunde sind elf weitere Schulen hervorgegangen, die nach den Sommerferien ihre JIAs starten werden, darunter vier MINT-EC-Schulen: Paul-Gerhardt-Gymnasium in Gräfenhainichen, Internat Solling in Holzminden, Evangelisches Gymnasium in Nordhorn und das Goethe Gymnasium in Regensburg.

Dreh- und Angelpunkt jeder Junior-Ingenieur-Akademie ist die Kooperation der Schule mit regionalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Diese Partner – zum Beispiel Hochschulen, Forschungseinrichtungen oder Industrieunternehmen – unterstützen die JIA mit ihrem Know-how und ihrer Ausstattung und sorgen für den nötigen Praxisbezug.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist zudem die Netzwerkarbeit: Einmal im Jahr trifft sich der gesamte JIA-Club – rund 180 Lehrkräfte sowie Vertreter der außerschulischen Partner –, um Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Einzelne Schulen kooperieren darüber hinaus auch in kleineren regionalen Gruppen.

Ziel der Junior-Ingenieur-Akademie ist es, jungen Menschen das Rüstzeug für persönliche und berufliche Teilhabe in einer zunehmend technisch geprägten Welt zu geben.

Die Gewinnerschulen 2018 im Überblick:

  • Gymnasium Philanthropinum, Dessau-Roßlau, Sachsen-Anhalt
  • Geschwister-Scholl-Gesamtschule, Dortmund, Nordrhein-Westfalen
  • Paul-Gerhardt-Gymnasium, Gräfenhainichen, Sachsen-Anhalt
  • Internat Solling, Holzminden, Niedersachsen
  • Gymnasium Marktbreit, Marktbreit, Bayern
  • Balthasar-Neumann-Gymnasium, Marktheidenfeld, Bayern
  • Gymnasium „J. G. Herder“, Merseburg, Sachsen-Anhalt
  • Evangelisches Gymnasium, Nordhorn, Niedersachsen
  • Städtisches Gymnasium, Olpe, Nordrhein-Westfalen
  • Goethe-Gymnasium, Regensburg, Bayern
  • German European School Singapore, Singapur, Singapur

Die JIA ist als zweijähriges Wahlpflichtfach angelegt und richtet sich an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Mittelstufe. Die Telekom-Stiftung finanziert den Aufbau und die Durchführung der JIAs mit jeweils bis zu 10.000 Euro. Die offizielle Anerkennung der elf neuen Schulen findet im Rahmen der nächsten bundesweiten JIA-Jahrestagung am 20. und 21. April 2018 in Paderborn statt. Eine Übersicht über alle Schulen mit Junior-Ingenieur-Akademien sowie über deren thematische Schwerpunkte finden Sie unter http://www.telekom-stiftung.de/jia.

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