Main-Taunus-Schule, Hofheim Medizinphysik-Cluster-Tagung

Das MINT-EC-Cluster Medizinphysik hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unterrichtseinheiten zu entwickeln, die die Themeninhalte des Physikunterrichts aus verschiedenen Jahrgangsstufen aufgreifen und mit Anwendungen in der Medizin verknüpfen. Ziel ist ein lebendiger und praxisnaher MINT-Medizin-Unterricht mit aktuellen Impulsen aus der Forschung, der beispielsweise in dem unter G9 wieder stattfindenden Wahlunterricht umgesetzt, doch ebenso gut im Regelunterricht eingesetzt werden kann.

Das Cluster Medizinphysik wurde 2015 von Wolfgang Dick, damals noch Lehrer am Röntgengymnasium in Remscheid-Lennep, ins Leben gerufen.

In Schwerpunktgruppen wird bei halbjährlichen stattfindenden Treffen inhaltlich an Unterrichtsmaterialien gearbeitet, die nach Fertigstellung zunächst innerhalb der Clustergruppe erprobt und nach Evaluation allen Schulen im MINT-EC-Schulnetzwerk zur Verfügung stehen sollen. Bisherige Schwerpunktgruppen, die sich seit der Gründung des Clusters formiert haben, sind „Bildgebende Verfahren“ wie z.B. Röntgen, MRT (Magenet-Resonanz-Tomografie), sowie die Anwendung biologischer, chemischer und physikalischer Untersuchungsmethoden in den Themenfeldern „Forensik“ und „Sinne“.

In diesem Jahr fand das Treffen im Marianum-Gymnasium in Meppen (Niedersachsen) vom 29. bis 31. Januar 2018 in Organisation von Regina Wilkens, der MINT-Koordinatorin des Marianums, statt. Dazu waren 18 LehrerInnen der Naturwissenschaften aus dem gesamten Bundesgebiet angereist, um sich auszutauschen und gemeinsam an den Unterrichtseinheiten zu arbeiten. Die Ergebnisse der Schwerpunktgruppen bildeten die Grundlage für die inhaltliche Weiterarbeit an den einzelnen Schulen. Von der Main-Taunus-Schule arbeiten derzeit Michaela Wiener und Corinna Zuckriegl an der Umsetzung der Themen mit.

Die inhaltliche Arbeit wurde durch einen hervorragenden Vortrag von Herrn Dr. Wellmer, Chefarzt der Neurologie des Ludmillenstifts Meppen, angereichert, der in anschaulicher Weise u.a. die Anwendung und den Nutzen von MRT-Untersuchungen in der Neuromedizin darstellte. Außerdem stellte Herr Kappenberg, ein ehemaliger Lehrer der Chemie, ein Modell und die Anwendung eines einfachen Gaschromatographen im Schulunterricht vor. Organisatorisch wurde und wird der Prozess und die Weiterarbeit von Matthias Rech von MINT-EC unterstützt.

Das nächste gemeinsame Treffen wird im Februar 2019 am Max-Kolbe-Gymnasium in Wegberg, in der Nähe von Mönchengladbach, stattfinden.

Corinna Zuckriegl und Michaela Wiener

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