Cusanus-Gymnasium St. Wendel, St. Wendel Kinderklimaschutzkonferenz

 

Die Kinder setzten sich dabei aktiv und praktisch mit den Problemen des Klimawandels, aber auch mit den entsprechenden Lösungsansätzen auseinander. Anhand zahlreicher Experimente lernten sie, was Klimawandel bedeutet und was jeder einzelne dagegen tun kann.

Im Mittelpunkt des Vormittags stand der Eisbär Kuno, dessen Lebensraum aufgrund des Klimawandels immer kleiner wird. Anhand der Entwicklung des Nordpols erkannten die Kinder schnell die Auswirkungen des Klimawandels auf die Umwelt. Ein Blick in die Zukunft machte deutlich, wie wichtig es ist, den CO2 –Ausstoß zu reduzieren. Mit Hilfe des CO2-Kreislaufes kamen die Schülerinnen und Schüler schnell auf Ideen, wie sich der CO2-Ausstoß reduzieren ließe und auf Maßnahmen um einen ausgeglichenen Kreislauf zu erhalten.

Der Vorschlag der Schüler, sinnvoll zu lüften, wurde direkt näher betrachtet: Die Schüler konnten die Konzentration von Kohlenstoffdioxid im Klassenzahl messen. Anschließend versuchten sie die Konzentration mittels gekippten Fenstern bzw. ganz geöffneten Fenstern zu senken. Dabei wurde deutlich, dass die Konzentration von Kohlenstoffdioxid bei gekippten Fenstern kaum abnimmt. 

Mit Hilfe einer Thermographiekamera wurde bei kalten Außentemperaturen der Energieverlust durch geöffnete bzw. gekippte Fenster sichtbar gemacht. Dabei war die ausströmende Wärme als hellroter Nebel vor der dunkelblauen und somit kühlen Außenfassade gut sichtbar. Die Schülerinnen und Schüler kamen schließlich zu dem Ergebnis, dass nur regelmäßiges Stoßlüften sinnvoll ist.

In diesem Zusammenhang wurden auch die verschiedenen Möglichkeiten zum Heizen angesprochen. Im Hinblick auf die immer knapper werdenden fossilen Brennstoffe, setzten sich die Schüler mit alternativen Energiequellen auseinander. Um die Energie der Sonne zu erfahren, bastelten die Schülerinnen und Schüler einen Fingersolarkocher, den sie anschließend erfolgreich auf dem Schulhof testeten.

Zum Abschluss des Tages wurden Möglichkeiten zum Einsparen von Energie erarbeitet, die jeder Einzelne im Haushalt umsetzen kann. In einem Quiz konnten die Schülerinnen und Schüler ihr neu erworbenes Wissen und die neuen Erkenntnissen unter Beweis stellen und sich so das Zertifikat zur Ernennung als „Klimaschützer“ verdienen.

 

 

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