Liebigschule Gießen, Gießen JIA-MINT-Technikprojekt mit Rumänien

Schule

Vom 2.-10.5.2019 fand der Gegenbesuch der rumänischen Schüler*innen und Lehrer*innen an der Liebigschule in Gießen statt. Ein Jahr zuvor hatten die deutschen Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte, Frau Dr. Sigrid Schmitt, Koordinatorin des Projekts, und Herr Dr. Martin Kotulla, die Partnerschule, Colegiul Tehnic Energetic Sibiu, im Rahmen eines ähnlichen technischen Projekts, besucht. Begleitet wurde die rumänische Schülergruppe von Frau Doina Hotaran, Deutschlehrerin und Herrn Ioan Baciu, Elektroniklehrer. Finanziell unterstützt wird der Austausch von der Telekom Stiftung.

Am ersten Projekttag wurden die 25 Schülerinnen und Schüler beider Schulen, die am Projekt teilnahmen, vom Schulleiter der Liebigschule, Herrn Hölscher und dem stellvertretenden Schulleiter, Herrn Sieben, begrüßt. Die meisten gießener Schülerinnen und Schüler sind in der 10. Klasse und besuchen den Wahlunterricht JIA-MINT. Nach der Begrüßung führten die Gastschüler*innen ihre Partnerschüler*innen durch die Schule und anschließend wurden Hospitationen im regulären Unterricht durchgeführt. Besonders viel Spaß hat den SuS die Stadtrally durch Gießen am Nachmittag trotz des kalten Wetters gemacht, der sie unter anderem an die THM (Technische Hochschule Mittelhessen) führte.

Das Wochenende wurde sehr aktiv geplant und verbracht. Am Samstag besuchte die Schüler*innen- und Lehrkräftegruppe Marburg und experimentierten in Zweiergruppen im Schülermittmachmuseum Chemikum. Am Nachmittag besichtigte die Gruppe das Schloss mit Hilfe einer englischen und einer deutschen Führung. Den Sonntag verbrachten die Schüler*innen in ihren Gastfamilien, während das Lehrkräfteteam zusammen mit weiteren zwei Lehrkräften aus Frankreich sowie von der Liebigschule die malerische Stadt Limburg erkundeten.

Die Arbeit am Technikprojekt, geleitet von Herrn Sieben und Herrn Dr. Kotulla, begann am Montag. Die Schülerinnen und Schüler machten Übungen zur Programmierung und konstruierten mit Hilfe einer Entwicklungssoftware für 3D-Druckformate das Gehäuse eines elektronischen Würfels. Zur Abwechslung besuchten die SuS mit dem Lehrkräfteteam am Montagnachmittag das Mathematikum, das Mitmachmuseum für Schüler*innen in Gießen.

Fortgesetzt wurde die Projektarbeit am Dienstag mit dem Zusammenbau, dem Löten und der Steuerung mittels Arduiono-Mikrocontrollern des elektronischen Würfels. Auch die Arbeit mit Arduino-Platten für den letzten Projekttag wurde mit großem Interesse vorbereitet.

Am Mittwoch besichtigte die Gruppe die Stadt Wetzlar und das spannende Blindenmuseum Dunkelkaufhaus. Hier gab es spannende Erkenntnisse, wie Blinde die Welt bewältigen.

Die Anlage für Feinstaubpartikeln fertigten die Schülerinnen und Schüler erfolgreich am Donnerstagvormittag an. Den Erfolg des zweijährigen Projekts wurde anschließend durch das gemeinsame Bowlen und Abendessen in der Liebigschule gefeiert. Aufgrund des Wetters konnten der Besuch des Kletterwalds und das Grillen auf dem Schiffenberg leider nicht stattfinden.

Foto: Schüler*innen bei der praktischen Arbeit am Technikprojekt

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