Ernst-Abbe-Gymnasium Eisenach, Eisenach Gummibärchen, Optik und Aminosäuren in Jena

Ernst-Abbe-Gymnasium Eisenach

Welche Antwort ist korrekt?

a) Ernst Abbe wurde am 26.3.1835 in Eisenach geboren und starb am 14.1.1905 in Jena.

b) Ernst Abbe wurde am 23.1.1840 in Jena geboren und starb am 14.1.1905 in Eisenach.

c) Ernst Abbe wurde am 23.1.1840 in Eisenach geboren und starb am 14.1.1905 in Jena.

d) Ernst Abbe wurde am 28.1.1840 in Jena geboren und starb am 14.8.1900 in Eisenach.

Wenn Sie diese Frage beantworten können, hätten Sie einen der knapp 60 möglichen Punkte des diesjährigen Ernst-Abbe-Wettbewerbs erhalten. Natürlich war dies nur zur Erwärmung, denn dem folgten u.a. knifflige Fragen zum Nachweis von Aminosäuren, Experimentieren mit Gummibärchen und zur Optik.

Auch wenn gerade bei der Einstiegsfrage zunächst Unklarheit herrschte, für Abbeaner ist eins klar: Jena und Eisenach verbindet der Name Ernst Abbe. Aus diesem Grund lädt das Ernst-Abbe-Gymnasium Jena alle zwei Jahre zu einem Wettbewerb ein, der Schüler von Ernst Abbe Schulen aus ganz Deutschland zusammenbringt, um ihre naturwissenschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Am vergangenen Freitag, dem 25.1., traten vier Schüler- Carla M., Salome S., Jakob T. und Lucas P.- der 10. Klassen des Abbe-Gymnasiums Eisenach ihre Reise nach Jena an, um unsere Schule zu vertreten. Das Besondere an dem Wettbewerb ist jedoch, dass die Schulen nicht gegeneinander antreten, sondern in jedem Team ein Schüler jeder Schule vertreten ist, sodass es auf die Zusammenarbeit in der Gruppe ankommt und nicht die Einzelleistung im Fokus steht. Man könnte sagen: ganz im Sinne von Ernst Abbe.

An den Wettbewerb schlossen sich eine Führung mit Doktorandinnen und Doktoranden durch die Labore des Institutes für Organische und Makromolekulare Chemie der FSU Jena sowie ein Vortrag von Prof. Schubert zum Thema „Wie kommen Medikamente im Körper gezielt an ihren Einsatzort?“ an; ein Wissenschaftsbereich, der in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Nach einem gemütlichen Abendprogramm folgte am Samstag, dem 26.1., ein Vortrag von Herr Dr. Rüddel, Chefarzt des Uniklinikums Jena, zum Thema „Sepsis“- wie wir feststellen mussten, eine sehr unterschätze Erkrankung. Abschließend stand natürlich die Siegerehrung des Wettbewerbs an, die offenbarte, dass es ein gutes Gefühl ist, dass irgendwie jede Schule einen Sieger hat. In unserem Falle beglückwünschen wir besonders Jakob T. zum Gewinn seiner Gruppe.

Im Übrigen ist Antwort c) richtig und verrät, dass es für naturwissenschaftlich Interessierte auf den Spuren Ernst Abbes gute Gründe gibt, an unserer Schule zu lernen.

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