St.-Michaels-Gymnasium Metten, Metten Besuch der diesjährigen bayerischen MINT100 in Neusäß bei Augsburg

Am Donnerstag, den 5. Oktober, besuchten sieben Schüler/innen der 11. und 12. Jahrgangsstufe zusammen mit Herrn S. Liebl die diesjährige bayerische MINT100 am Justus-von-Liebig-Gymnasium in Neusäß bei Augsburg.Bei einem anfänglichen Impulsvortrag über „Industrie 4.0“ erhielten wir Einblick in Firmen der Zukunft, Schwarmintelligenz und die Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung. Bei der darauffolgenden Berufsmesse hatten wir die Möglichkeit, Kontakte mit Firmen zu knüpfen und uns über duale Studiengänge im MINT-Bereich zu informieren.Nach dem Mittagessen begann die aus zwei Teilen bestehende Workshop-Phase:
Beim englischsprachigen Seminar „Mobile phone microscopy for observing plankton in sea water“ entwickelten wir in Gruppenarbeit eigene Ideen, um aus einem Handy mit möglichst wenig Aufwand ein Mikroskop zu bauen. Diese Vorrichtung könnte beispielsweise nach Naturkatastrophen in betroffenen Gebieten zum Einsatz kommen, da man mit wenigen Mitteln schnell die Verbreitung von Krankheitserregern untersuchen könnte. Danach setzten wir unsere Ideen auch in die Tat um, indem wir mit etwas Klebeband, einer Linse und einer Lichtquelle Planktonpräparate mit dem Handy betrachten konnten. Zum Schluss verglichen wir unsere Ergebnisse mit denen eines echten Mikroskops und waren erstaunt, wie nah wir mit nur wenig Aufwand an dessen Auflösung gekommen waren. Beim Workshop „Präparieren von Forellen“ hatten wir die Möglichkeit, das Innenleben eines Fisches zu untersuchen, und erfuhren mehr über die Funktionen bestimmter Organe.Alternativ dazu konnten wir uns mit der mathematischen und physikalischen Analyse von Schall in „Magic of Sound – ausgewählte Akustikexperimente“ beschäftigen. Dieses Seminar war gekennzeichnet von jeder Menge Experimenten, die von Schülern der gastgebenden Schule im Rahmen eines internationalen Erasmus-Projekts gebaut wurden. So wurden unter anderem Schall als Schwingung mit einfachen Mitteln sichtbar gemacht und die Geschwindigkeit eines Radfahrers mithilfe des Dopplereffekts berechnet.Das vierte Bildungsangebot kam von der DGZfP (Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung) in Form des Workshops „Auf der Oberfläche lesen – dem Materialfehler auf der Spur“. Mit Hilfe von Ultraschall, Röntgentechnik und Endoskopie lernten wir, Beschädigungen in oder an Gegenständen zu erkennen und zu deuten. Gleichzeitig erfuhren wir mehr über die DGZfP und die Möglichkeiten und Anwendungsbereiche der zerstörungsfreien Prüfung.

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