Johann-Michael-Fischer-Gymnasium, Burglengenfeld Bayernweiter Schulwettbewerb zur Nanotechnologie

Foto: Schaller

Mit Nanotechnologie werden Oberflächen bearbeitet und kratzfest gemacht. Das Smartphone würde ohne Nanotechnologie nicht funktionieren. Auch in der Medizin werden mit Hilfe der Nanotechnologie Medikamente entwickelt, die nur dort wirken, wo sie gebraucht werden, zum Beispiel in einem Krebsgeschwür. All das sind Beispiele, die die Schülerinnen und Schüler beim 12. Schulwettbewerb zur Nanotechnologie erforscht haben.

Der Wettbewerb wurde im letzten Schuljahr vom Nanonetz Bayern e.V. zum 12. Mal ausgeschrieben, und es folgten 26 Projektgruppen, von einzelnen Schülern bis zu ganzen Schulklassen der Aufforderung, sich intensiv mit Nanotechnologie auseinanderzusetzen. Sie forschten, experimentierten, recherchierten und erstellten Poster oder größere Projekte und Seminararbeiten.

Am 13. November wurden die sieben besten Einsendungen bei der feierlichen Preisverleihung geehrt. Hierzu kamen die Preisträger mit Ihren Lehrern an die Universität Regensburg. In der Kunsthalle stellten die Finalisten ihre Projekte vor und erhielten besondere Auszeichnungen für Ihre außergewöhnlichen Leistungen.

In der Kategorie Einzelposter haben auch drei Schülerinnen der Klasse 9a des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld den 2. Platz ergattert. Theresia Amtann, Luzie Duschinger, und Janina Rickl beschäftigten sich mit Nanorobotern, mit Hilfe derer es Forschern gelungen ist, die Blutzufuhr von Tumoren in Mäusen zu kappen, sodass die Krebszellen sich reduz-ieren. Die Nanoroboter, die aus einer flachen, rechteckigen DNA-Origami-Folie von 90 mal 60 Nanometern.

Die Schüler des Gymnasiums wurden nach der Preisverleihung noch durch die hochmodernen Nanontechnologielabore geführt und konnten sich über ein Preisgeld in Höhe von 100 € freuen.

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